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Schweizer Gefängnisse kaufen „Drohnen-Detektionsanlagen“

Aufgrund der häufigen Vorkommnisse vom Einschmuggeln verbotener Gegenstände, kaufen zwei Schweizer Gefängnisse „Drohnen-Detektionsanlagen“ vom Rüstungskonzern Rheinmetall. Kameras, Infrarot und Radar kommen zum Einsatz. Mit einer Mischung aus Radar, Infrarot-Sensoren und Videokameras soll das Abwehrsystem vom Typ „Radshield“ alle fliegenden Objekte im Bereich der Haftanstalten erfassen und das Wachpersonal alarmieren. Auch Gegenstände, die über die Gefängnismauer geworfen werden, würden registriert.

Die Versuche mit ferngesteuerten Drohnen, verbotene Gegenstände auf das Gelände von Justizvollzugsanstalten zu transportieren, haben in den vergangenen Jahren Rheinmetall zufolge weltweit erheblich zugenommen. Für Rheinmetall handele es sich deshalb um wichtige Erstaufträge beim Schutz ziviler Objekte vor Drohnen.

Mann muss nach Drohnenunfall ins Gefängnis

Der Mann muss ins Gefängnis weil seine Drohne abgestürzt ist und dabei eine Frau verletzt hat. Das Ganze spielte sich in Seattle in den USA ab, der Luftbild-Fotograph muss für 30 Tage hinter Gitter und 500 USD Strafe bezahlen.

Der Pilot lenkte die rund ein Kilogramm schwere Drohne gegen ein Gebäude, woraufhin das Fluggerät abstürzte und einer 25 Jahre alten Frau auf den Kopf fiel. Die Frau wurde dadurch bewusstlos, wie US-Medien berichteten Ein daneben stehender Mann erlitt durch die Drohne Prellungen. Feuerwehrleute kümmerten sich um die bewusstlose Frau, und ein Freund des Opfers stellte die Drohne sicher. Der ungeschickte Drohnen-Pilot konnte aufgrund von Fotos und der Beschreibung von Zeugen identifiziert werden.

Deutsche Gefängnisse: Angst vor Drohnen

Schon mehrere Male wurden Drohnen über deutschen Gefängnissen gesichtet. Nun bestätigen involvierte Personen, dass die Gefahr besteht, dass mit Hilfe von Drohnen Waffen, Drogen und Handys in Gefängnisse geschmuggelt werden könnten. Das bestätigen auch Sicherheitsexperten. Tatsächlich ist das Land aber dazu übergegangen, die Haftanstalten mit speziellen Luftabwehrsystemen nachzurüsten. Direkt an den Haftraumfenstern werden so genannte Feingitter angebracht, die laut Behördendeutsch „dem direkten Anliefern von Gegenständen“ entgegenwirken sollen.