Spezielle Abwehrmethoden gegen Drohnen

Viele sehen in der steigenden Anzahl von Drohnen am Himmel neue Geschäftsfelder: Abwehrmethoden gegen Drohnen! Einige Start-ups haben sich bereits mit diesem Thema befasst.
Nachdem Drohnen seit 2 Jahren der absolute Top Seller in den Geschäften sind und die Anzahl von Drohnen massiv zunimmt und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, gibt es auch die Überlegung, wie man ungewünschte Drohnen vom Himmel holen kann.
Immer öfters kommt es zu negativen Ereignissen und Schlagzeilen, verursacht durch Drohnen. Einmal stürzen Drohnen ab und verfehlen knapp Menschen darunter, ein anderes Mal werden Sie zum Drogenschmuggel in Gefängnisse verwendet. Aber auch Zusammenstösse mit zivilen Flugzeugen hat es schon gegeben.

Neben der unmittelbaren Gefahr für menschliches Leben gibt es vielfältige weitere Bedrohungsmöglichkeiten durch Drohnen. Privatpersonen, Unternehmen und Staaten beschäftigen sich aus all diesen Gründen immer mehr mit der Abwehr von Drohnen. Heute gibt es verschiedene Methoden, um Drohnen von bestimmten Gebieten fernzuhalten oder gar zu zerstören. Der Markt rund um entsprechende Produkte wächst mit der Anzahl verkaufter Drohnen.

Bei der Abwehr wird zwischen Störung und Bekämpfung unterschieden. Bei der Störung geht es darum, die Kommunikation zwischen dem Operator/Piloten und der Drohne zu beeinflussen. Das beliebteste Verfahren dabei ist das so genannte Jamming. Dabei werden die Funkfrequenzen im Drohnenbetrieb analysiert und durch daran angepasste Gegenfrequenzen überlagert. Der Operator kann die Drohne dadurch nicht mehr fernsteuern. Verfolgt die Drohne eine vorprogrammierte Route, kann auch das GPS-Signal gestört werden. Sie sollte dann im Regelfall selbstständig landen. Gleich mehrere Unternehmen bieten Jamming-Gewehre an. Sie versprechen eine besonders hohe Reichweite durch gerichtete, starke Funksignale.  Eine weitere Störmethode, die mit Funksignalen arbeitet, ist das Spoofing. Dabei werden Drohnen so manipuliert, dass sie auf die Befehle eines anderen Operators reagieren. Reicht die Störung nicht aus, so können Drohnen auch mit unterschiedlichen Mitteln bekämpft werden. Man kann sie mit etwa theoretisch mit konventionellen Schusswaffen vom Himmel holen. Starke Wasserstrahlen können für Drohnen ebenfalls zum Verhängnis werden. Mit Mikrowellen oder Laser können Löcher in wichtige Steuerelemente von Drohnen gebrannt werden. Auch der Einsatz von Raketen oder gar Kamikaze-Drohnen ist denkbar. Die bisher Aufsehen erregendste physische Abfangmethode stellte ein niederländische Start-up vor, wobei Greifvögel gegen Drohnen eingesetzt werden. Adler seien perfekt zur Drohnenjagd geeignet, behauptet die Firma und versichert, dass keine Verletzungsgefahr für die Vögel bestehe.

 

Super Bowl Drohnenshow: Drohnen kommen aus Bayern

Wer hat Sie nicht gesehen: Während der Halbzeitshow des größten TV-Spektakels, dem Super Bowl Finale in den USA, sah man eine Drohnenshow. 300 Drohnen waren gleichzeitig in der Luft und stellten die US Flagge mit vielen Farbpunkten dar. Die Technologie dahinter stammt aus Bayern. Intel Multicopter – made in Germany. Doch die Geschichte hat einen Haken, denn die Flotte funktioniert noch nicht ganz reibungslos.
Die Lichtschau für den Super Bowl wurde gemeinsam mit Disney entwickelt. Eine ähnliche Lichtshow mit rund 500 parallel gesteuerten Drohnen präsentierte Intel bereits bei Disney World.
Die Drohnen werden durch eine Art Flottenmanagement gesteuert und vorprogrammiert und können so mittels einer Software vollkommen automatisiert Ihr Programm abspulen. Diese Software sorgt u.a. auch dafür, dass es zu keinen Kollisionen zwischen den Drohnen kommt.

Der Drohnenmarkt ist fest in chinesichen Händen

Deutsche Gefängnisse: Angst vor Drohnen

Schon mehrere Male wurden Drohnen über deutschen Gefängnissen gesichtet. Nun bestätigen involvierte Personen, dass die Gefahr besteht, dass mit Hilfe von Drohnen Waffen, Drogen und Handys in Gefängnisse geschmuggelt werden könnten. Das bestätigen auch Sicherheitsexperten. Tatsächlich ist das Land aber dazu übergegangen, die Haftanstalten mit speziellen Luftabwehrsystemen nachzurüsten. Direkt an den Haftraumfenstern werden so genannte Feingitter angebracht, die laut Behördendeutsch „dem direkten Anliefern von Gegenständen“ entgegenwirken sollen.

Abwehrmassnahmen gegen Drohnen

Verschiedene Hersteller bieten mittlerweile Geräte an, die die Nutzung unbemannter Fluggeräte unterbinden sollen. Das ist auch militärisch interessant. Datenschützer, Ordnungshüter und Militärs haben so ihre Probleme mit dem Boom bei den unbemannten Fluggeräten. Die Drohnen, die es in ordentlicher Qualität samt hochauflösender 4K-Kameraaufnahmetechnik mittlerweile für unter 1000 Euro gibt, gelten zunehmend als Sicherheitsrisiko. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Abwehrmaßnahmen. Die gibt es mittlerweile in Groß und Klein – ein dynamischer Markt hat sich entwickelt. Neben speziell abgerichteten Raubvögeln, wie sie die niederländische Polizei einsetzen will, sind das vor allem technische Maßnahmen.

Autobahn Deutschland: Drohne prallt gegen PKW

Auf einer Autobahn in Oberbayern prallte gestern eine 1,2 kg schwere Drohne gegen einen PKW.  Laut Polizei wurde das Fahrzeug an der Front erheblich beschädigt, die beiden Insassen blieben unverletzt. Im Moment weiss man noch nicht, wie es zu diesem Zwischenfall bei Germering auf der A99 kommen konnte. Gab es einen technischen Defekt oder auch der Akku der Drohne könnte leer geworden sein. Nun wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Drohnenpiloten ermittelt.

Salzburger Sicherheitsfirma ÖWD bietet nun auch Drohneninspektionen an

Die Salzburger Sicherheitsfirma ÖWD bietet nun auch Überwachungsdienstleistungen mit der Hilfe von Drohnen an. Dabei arbeitet man eng mit der Firma Bladescape Airborne Services aus Schwechat zusammen. Der Einsatz von Drohnen ermögliche mehr operative Flexibilität. Durch die Überwachung aus der Luft könnten zusätzlich Informationen gewonnen werden. Das führe zu noch mehr Sicherheit für Kunden, deren Objekte oder beispielsweise auch Veranstaltungen.

Das Unternehmen hatte zuletzt eine starke Nachfrage nach Drohnen-Überwachung verzeichnet. Eine Projektgruppe wurde eingerichtet. „Neue Technologien und die Digitalisierung machen auch vor Sicherheitsdienstleistungen nicht halt“, sagt Alexander Kiss vom ÖWD Region Ost. Der Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge, ausgestattet mit den modernsten Sensoren und Übertragungstechnologien erweitere die Möglichkeiten der Sicherheitsdienstleistung und steigere deren Effizienz. Der ÖWD verfolge die Idee schon länger, sei jedoch auf der Suche nach einem erfahrenen Partner gewesen. Diesen habe man nun in der Firma Bladescape gefunden.

Immer häufiger kommt es zu Beinahe-Zusammenstösse von Drohnen und Flugzeugen

Immer häufiger kommt es zu Zwischenfällen auf österreichischen Flughäfen mit unbemannten Fliegern. Die Polizei hat kaum Mittel gefunden, die Besitzer dieser Drohnen ausfindig zu machen. Laut seriösen Quellen gab es alleine im letzten Jahr 24 gefährliche Annäherungen an Flugzeugen, die sich in der Start – oder Landephase befanden. Und diese sind nur die Vorfälle die erkannt und dokumentiert wurden! Das Problem sind die sehr leicht zu fliegenden Multikopter bzw. Drohnen. Diese kleinen Geräte werden immer beliebter und sind im Moment der Kassenschlager in den Elektronikgeschäften. Dennoch rät die Luftfahrtbehörde, diese unbemannten Fluggeräte kostenpflichtig bewilligen zu lassen. Denn bei Gesetzesverstösse drohen Strafen bis EUR 22.000.-

Bei der Aufbereitung der Dokumente für die Bewilligung ist die ÖDB – Österreichische Drohnenbewilligung ein seriöser Ansprechpartner.

Drohnen sind der absolute Verkaufsschlager – immer mehr Drohnen sind am Himmel unterwegs!

Um den Himmel ist ein Kampf entbrannt. In dieser Luftschlacht geht es vor allem um Marktanteile und Gewinne. Auslöser ist der Siegeszug von Drohnen, der überall Begehrlichkeiten weckt. Denn die ferngesteuerten Fluggeräte stoßen auf eine rasante Nachfrage. Doch mit dem zunehmenden Angebot steigt auch der Missbrauch: Die kleinen Flieger machen den Luftverkehr unsicher, spionieren an verbotenen Orten und dienen zu Verbrechen. Um das zu verhindern, schießen neue Firmen aus dem Boden, die an Anti-Drohnen-Technologien arbeiten. Damit können missliebige Maschinen überwacht, außer Betrieb gesetzt oder eingefangen werden. Medienberichten zufolge will auch die Deutsche Telekom in diesem Geschäft mitmischen und sucht sich dazu passende Kooperationspartner. Unter den Drohnenherstellern herrscht Goldgräberstimmung. Für ihre Produkte interessieren sich längst nicht mehr nur Militärs und Sicherheitsbehörden. Auch Paketversender und Einzelhändler wie Amazon setzen große Hoffnungen darauf. Gewerbliche Nutzungen gibt es ferner in der Landwirtschaft, Verkehrsüberwachung, im Anlagenschutz und in der Filmbranche. Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Hobbynutzern, die Drohnen per Smartphone steuern und Luftaufnahmen damit machen. Im Jahr 2021 dürfte der Drohnenmarkt für gewöhnliche Endverbraucher fünf Milliarden Dollar erreichen, wie Berechnungen der Marktforschungsgesellschaft Tractica ergaben. Dann werde das Durchschnittsprodukt in den USA mit Profikamera und eingebautem Navigationssystem mehr als 500 Dollar kosten, prognostiziert die Beratungsfirma NPD Group. Die hohe Verfügbarkeit und die einfache Bedienung locken allerdings auch kriminelle Nutzer an: Mit Drohnen schmuggeln Verbrecher Drogen und liefern Waffen in Gefängnisse, spähen Industriespione fremde Betriebe aus und planen Extremisten Anschläge. Daher formieren sich in der Sicherheitsbranche neue Anbieter. Sie entwickeln Produkte, mit denen ihre Kunden unliebsame Drohnen unschädlich machen können. Einen denkbar herkömmlichen Ansatz hat das Start-up-Unternehmen Guard From Above („Schutz von oben“). Es rüstet etwa die niederländische Polizei mit Greifvögeln aus, die Fluggeräte vom Himmel holen sollen, wie Firmengründer Sjoerd Hoogendoorn erläutert.  Andere versuchen die Flieger einzukassieren – entweder, indem sie eine Art Netz über diese schießen oder eine größere Drohne dazu einsetzen. Wieder andere kapern die elektronische Steuerung und blockieren die Bildübertragung. Weniger aggressiv geht die deutsche Firma DeDrone vor: Sie bietet Technologie, die mit Hilfe verschiedener Sensoren Drohnen in bestimmten Regionen ortet und überwacht.