Grazer entwickeln Drohnen-Fallschirm

Das Grazer Start-up Unternehmen Drone Rescue entwickelt einen neuartigen Drohnen Rettungsfallschirm, damit der Umgang mit Drohnen noch sicherer wird. Dabei überwachen Algorithmen und Sensoren den Drohnenflug und lösen bei Absturzgefahr einen Fallschirm aus, damit das Flugobjekt sicher landen kann. Der Marktstart für das Drone-Rescue-System ist für das dritte Quartal des laufenden Jahres geplant. Die Kosten sollen sich im vierstelligen Bereich bewegen. Als Kunden hat das Start-up kommerzielle Drohnenbetreiber im Visier. Derzeit finden Betatests mit dem Rettungssystem statt, Tester und Referenzkunden werden noch gesucht.

Minensuche mit Hilfe von Drohnen

Ein Deutscher und ein Schweizer wollen in dem ernannten Forschungsprojekt FindMine spezielle Drohnen entwickeln, mit denen es möglich ist, über Minengebiete zu fliegen und dabei die Minen zu orten. Ihre Drohne soll dabei über verminte Gebiete fliegen und den Boden mittels Radarsensoren nach Sprengkörpern abscannen – kostengünstig und sicher aus der Vogelperspektive. Mit der Hilfe von Drohnen kann man nun auch viel größere Flächen absuchen. Eine grosse Herausforderung bei diesem Projekt ist die Entwicklung des Radars, welches ein geringen Gewicht haben muss, denn die Drohne kann nur mit wenig Gewicht beladen werden.

Vermisstenanzeige

In Berlin hat eine Drohneneigentümer eine Vermisstenanzeige abgegeben und sämtliche Bäume und Strassenmasten in dem Stadtteil mit einem Zettel beklebt, in dem er auf die vermisste Drohne verweist und eine Belohnung für den Finder verspricht. Die Polizei in Österreich hätte damit wohl keine Freude, denn der Betrieb von Drohnen ist ohne Betriebsbewilligung durch die Luftfahrtbehörde nicht erlaubt und in städtische Gebieten nur unter speziellen Auflagen möglich.

Mehr dazu unter www.drohnenbewilligung.at

Deutsche Post testet spezielle Drohnen

Die deutsche Post testet in ausgewiesenen Gebieten spezielle Drohnen für die mögliche zukünftige Auslieferung von Paketen in gewerblichen Gebieten. Laut Verkehrsministerium soll auch die Verwendung von Drohnen in ländlichen Gebieten Einzug finden, denn in einigen anderen Ländern wie z.B.: den USA ist dies schon der Fall. Es würde auch weite, unnötige Fahrstrecken mit dem Auto ersparen und vor allem der älteren ländlichen Bevölkerung den Alltag erleichtern.

Erste Unterwasserdrohnen kommen auf den Markt

Diese 4K-Unterwasserdrohnen sollen beim Fischfang mit Hilfe von Sonar und Locklicht helfen. Das Produkt von der Firma PowerRay soll mindestens 30 m tief tauchen können und überträgt bei einer Reichweite von 80 Meter per WLAN Full-HD-Videos. Ausgestattet ist es mit einer 12-Megapixel-Kamera mit Weitwinkellinse. Der Akku hält laut Hersteller bis zu vier Stunden. Die PowerRay kann aber auch mit einem optionalen „FishFinder“ erweitert werden. Dieser erweitert die Unterwasser-Drohne um ein Sonar, mit dem Fische bis zu 40 Meter unterhalb der Drohne aufgespürt werden können. Ein blaues Licht, das optisch jenem der Tiefsee-Anglerfische ähnelt, soll zudem Fische gezielt anlocken. Zudem kann auch Futter zum Anlocken platziert werden.

Die Drohne, die per Android- oder iOS-App sowie per Virtual-Reality-Brille ferngesteuert werden kann, soll ab dem 27. Februar vorbestellbar sein. Einen Preis nannte der Hersteller bislang nicht.

Burg Hohenzollern verbietet Drohnen mit neuem Schild !!!

Auf der Zufahrt und den Parkplätzen stehen neue Hinweisschilder, die zweisprachig anzeigen sollen, dass Drohneneinsätze verboten sind und auch strafrechtlich verfolgt werden. Die Burgverwaltung hofft dadurch, dass sich die Piloten an die Flugverbotszone halten. Wo sich die aufdringlichen „Filmregisseure“ gern positionieren, wissen die Burgmitarbeiter mittlerweile ganz genau: etwa auf halber Strecke an der Zufahrtsstraße zwischen Brielhof und Burg. Die Wiese dort ist schon lange ein bei Modellfliegern beliebter Platz.

FPV – Drone Racing

Bei FPV hat der Drohnenpilot eine Brille mit eingebauten Monitor während des Fluges am Kopf und steuert so sein Gerät. Das heißt, die Drohne überträgt ihr Bild live auf eine Virtual Reality Brille, die der Pilot auf hat. So hat er das Gefühl in der Drohne zu sitzen, während sie durch die Luft rast. Gesteuert wird sie mit einer Fernbedienung. Dazu gibt es mittlerweile schon organisierte Drohnenrennen, wo mehrere Teilnehmer gleichzeitig einen Parcours abfliegen und um den Sieg kämpfen. Experte sprechen schon vom „Sport der Zukunft“.