Am Drohnenmarkt finden sich die ersten DJI Nachbauten

Der erste Nachbau der entdeckt wurde ist ein Nachbau der im Moment begehrtesten Drohne am Markt, nämlich der DJI Mavic Pro. Der Nachbau stammt heisst Sky Striker Drone RC122 und kostet um einiges weniger als das Original von DJI. Der Striker sieht ähnlich aus, hat klappbare Arme und eine Kamera. Dennoch gibt es bei den technischen Details riesengroße Unterschiede. Die Maße des Nachbaus sind 28,5 Zentimetern x 28,5 Zentimetern x 7 Zentimetern, der Akku ist 900 mAh stark. Eingefaltet hat Sie eine Größe von 19 x 14 x 16 Zentimeter.

Von den Produktbilder kann man einen ersten Eindruck bekommen:

Die Reichweite der Signalübertragung reicht nur bis ca. 50 Meter und die Flugzeit beträgt im Vergleich zur DJI Mavic Pro nur ca. 12 Minuten, was einen erheblichen Unterschied darstellt. Dennoch ist jeder gut beraten, sich einen Nachbau zuzulegen, der nur einmal in die Welt der Drohne hineinschnuppern will und nicht gleich große Summen für das neue Hobby ausgeben will.

Drohne soll bei Inventuren von Lagerbeständen helfen

Die Firma Linde hat einen Prototypen von Drohnen vorgestellt, die die Inventur von Lagerbeständen massiv vereinfachen soll. Dabei werden die Drohnen an einen automatisierten Hochhubwagen gekoppelt, damit die dauerhafte Energieversorgung garantiert ist. Die Drohnen der Prototypen sind mit 6 Rotoren ausgestattet und haben eine Kamera, einen Barcodescanner und Telemeter montiert. Im Einsatz macht die Drohne ein Foto von jedem Palettenstellplatz und erfasst mit dem Barcodescanner doe Barcodes der gelagerten Waren. Somit wird ein Photo im System mit der dazugehörigen Ware und Regalposition angezeigt.

 

Die Drohne, die Linde Material Handling zusammen mit dem französischen Automatisierungsexperten Balyo entwickelt, soll die gesetzlich vorgeschriebenen Inventurprozesse radikal vereinfachen und Unternehmen damit wertvolle Zeit und hohe Kosten sparen. Derzeit wenden Betriebe in Deutschland Experten zufolge bis zu 8 % des inventarisierten Lagerwerts auf, um Aushilfskräfte oder eigene Mitarbeiter zu bezahlen, Formulare zu beschaffen oder Hilfsvorrichtungen bereitzuhalten. Gleichzeitig stört der manuelle Zählvorgang den Betriebsablauf und es kommt immer wieder zu Fehlern, Unfällen oder Beschädigungen an Waren und Einrichtungsgegenständen.

Eine neues Modewort erscheint am Photohimmel: AIRSELFIE !!!

Selfie-Begeisterte können ab sofort mit einer neuen Drohne, die so groß wie ein Samsung Galaxy Handy ist, „Airselfies“ machen. Ja es stimmt! Der einzige Zweck dieser Drohne sind Airselfies. Und auch so nennt sich die neue Drohne: AirSelfie. Im Endeffekt handelt es sich um eine fliegende Kamera, so groß wie ein Smartphone in dessen Gehäuse vier Propeller untergebracht sind.

Die fliegende Kamera ist mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgerüstet, vor der ein Weitwinkelobjektiv sitzt. Sie kann zudem HD-Filmaufnahmen in 1.920 x 1.080p und 30 Bildern pro Sekunde machen und wird über das iPhone gesteuert. Dabei wird eine WLAN-Verbindung aufgebaut. Die Mini-Drohne wird unterwegs in einem Smartphone-Cover mit Ladegerät eingesteckt. AirSelfie ist mit einem kleinen Akku ausgerüstet, der 3 Minuten Flugzeit ermöglicht und innerhalb von 40 Minuten wieder aufgeladen wird. Mit 67,4 x 94,5 x 10,6 mm ist sie klein und wiegt gerade einmal 61 Gramm. Die maximale Flughöhe liegt bei 20 Metern. Die Frage ist allerdings, wie gut sich eine so leichte Drohne auch bei leichtem Wind in der Luft halten kann.

AirSelfieAirSelfie (Bild: AirSelfie)

Drohne stürzt auf Auto

Ein weiterer Drohnenunfall ist in Deutschland passiert. Dabei stürzt eine Drohne auf ein Auto – verletzt wird niemand, es gibt nur Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Die Drohne dürfte laut dem Drohnenpiloten ausser Kontrolle geraten sein. Vorfälle, die sich bei den am meisten verkauften Drohnentypen, DJI und Yuneec, mehren. Wöchentlich hört und liesst man von Geräten, die während des Fluges unkontrolliert die Flugbahn ändern und sich selbstständig machen. Jetzt wird von den Behörden noch geklärt, ob sich der Drohnenpilot strafbar gemacht hat.

Dazu gibt es in Österreich ein sehr scharfes Luftfahrtgesetz. Denn alle Drohnen über 250 g, die mit einer Kamera ausgestattet sind, müssen bewilligt werden und benötigen dazu eine verpflichtende Haftpflichtversicherung. Bei der umfangreichen Vorbereitung der Bewilligungsunterlagen hilft Ihnen die ÖDB – Österreichische Drohnenbewilligung.

Mann muss nach Drohnenunfall ins Gefängnis

Der Mann muss ins Gefängnis weil seine Drohne abgestürzt ist und dabei eine Frau verletzt hat. Das Ganze spielte sich in Seattle in den USA ab, der Luftbild-Fotograph muss für 30 Tage hinter Gitter und 500 USD Strafe bezahlen.

Der Pilot lenkte die rund ein Kilogramm schwere Drohne gegen ein Gebäude, woraufhin das Fluggerät abstürzte und einer 25 Jahre alten Frau auf den Kopf fiel. Die Frau wurde dadurch bewusstlos, wie US-Medien berichteten Ein daneben stehender Mann erlitt durch die Drohne Prellungen. Feuerwehrleute kümmerten sich um die bewusstlose Frau, und ein Freund des Opfers stellte die Drohne sicher. Der ungeschickte Drohnen-Pilot konnte aufgrund von Fotos und der Beschreibung von Zeugen identifiziert werden.

Neues von DJI: Die Matrice 200 (M200) wird vorgestellt

Diese Drohne soll für den Profianwender konzipiert worden sein und wir voraussichtlich zwischen April und Juni 2017 in Europa erhältlich sein. Dieses DJI Modell kann gleichzeitig 2 Kameras je auf einem Gimbal transportieren, ausserdem soll es auch möglich sein, eine Kamera zu. Das Fluggerät richtet sich primär an professionelle Nutzer, die nach einem robusten Quadcopter mit vielen Funktionen suchen. Laut Hersteller eignet sich die Drohne ideal für Inspektionen, Überwachungsaufgaben oder Rettungsmissionen.  Durch zwei verbaute Akkus kann die Drohne bis zu 32 Minuten lang in der Luft bleiben. Fällt eine Batterie aus, übernimmt die zweite den Flugbetrieb. Die Reichweite gibt der Hersteller mit sieben Kilometern an. Beachtliche Werte, da die Drohne bis zu zwei Kilogramm Nutzlast transportieren kann. Hindernisse erkennt die Drohne durch verbaute Sensoren automatisch, durch ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) sieht der Quadcopter zusätzlich, ob sich gerade ein Flugzeug in der Nähe befindet.

Taxidrohne: Dubai macht die ersten Tests

Die getestete Drohne kann einen Passagier mitnehmen und fliegt komplett autonom. Dabei erreicht Sie Geschwindigkeiten bis 100 km/h.Diese Drohne ist mit Elektromotoren angetrieben und fliegt in einer Höhe von bis zu 300 Metern. Die Idee dahinter ist, dass der Taxikunde die Drohne bestellt, dann einsteigt und per Touchpad die Zieladresse eingibt. Danach passiert alles vollständig automatisiert und der Kunde wird zum Ziel gebracht.

 

UPS startet erste Versuche mit Paketauslieferung durch Drohnen

Der Paketlieferdienst UPS hat einen Lieferwagen entwickelt, der ein bewegliches Dach besitzt und mit einer voll automatisierten Drohne ausgestattet ist. Diese Drohne liefert die Pakete aus und kehrt dann zum Lieferwagen zurück. UPS will damit in Zukunft viel Geld sparen. Der Plan wäre, dass die Drohne die letzten Meter und Wege zum Empfänger übernimmt und damit viele unnötige Kilometer gespart werden. Gleichzeitig kann der Lieferwagen schon weiterfahren und das nächste Haus beliefern. Der erste Test fand in einem dünn besiedelten Landstrich außerhalb von Tampa, Florida, statt.

Die Drohne flog aus dem geöffneten Dach des Lkws, um ein Stück des Wegs mit dem Paket zum Empfänger zu fliegen und dieses dann abzusetzen, während der Lkw weiterfuhr, und die Fahrerin ein weiteres Paket zustellte. Die Drohne flog autonom zurück zum Lkw, landete und lud ihre Akkus selbstständig. Führe jeder Fahrer am Tag nur eine Meile (1,6 km) weniger, sparte UPS nach eigenen Angaben 50 Millionen US-Dollar im Jahr. Versuche, autonome Drohnen für Lieferdienste zu nutzen, werden vom Gesetzgeber in den USA allerdings stark eingeschränkt. International gibt es immer mehr Versuche, bei denen Lieferdrohnen Pakete zum Adressaten bringen. So finden in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz solche Flüge statt. In Deutschland testete der Logistikdienstleister DHL Drohnenlieferungen in Oberbayern. Dabei flog eine Drohne Pakete auf eine Alm. 2014 lieferte DHL Medikamente per Drohne auf die Nordseeinsel Juist.

Es gibt aber auch Bedenken, dass sowohl Drohnen als auch selbstfahrende Autos Tausende von Arbeitsplätzen vernichten könnten. Nach Ansicht von UPS ergänzen die Drohnen den Fahrer, ersetzen ihn aber nicht

Dubai: Taxi Drohnen

In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird trotz schwacher Wirtschaft weiter an Zukunftsvisionen gearbeitet und geforscht. In Dubai wurde ein neues Zukunftsprojekt der Luft- und Raumfahrt vorgestellt:

Bereits weit fortgeschritten sind Pläne für Taxi-Drohnen, die Menschen innerhalb des Stadtgebiets ohne Pilot von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer bringen sollen. Lokalen Medienberichten zufolge waren die ersten Testläufe mit dem unbemannten Flugobjekt chinesischer Bauart erfolgreich. Erste reguläre Flüge könnte es laut den Berichten bereits im Sommer geben. Zu schwer dürfen die Passagiere aber nicht sein: Die Drohne kann nur etwas mehr als 100 Kilogramm tragen. Die Batterien machen maximal nach 30 Minuten schlapp.

Spezielle Abwehrmethoden gegen Drohnen

Viele sehen in der steigenden Anzahl von Drohnen am Himmel neue Geschäftsfelder: Abwehrmethoden gegen Drohnen! Einige Start-ups haben sich bereits mit diesem Thema befasst.
Nachdem Drohnen seit 2 Jahren der absolute Top Seller in den Geschäften sind und die Anzahl von Drohnen massiv zunimmt und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, gibt es auch die Überlegung, wie man ungewünschte Drohnen vom Himmel holen kann.
Immer öfters kommt es zu negativen Ereignissen und Schlagzeilen, verursacht durch Drohnen. Einmal stürzen Drohnen ab und verfehlen knapp Menschen darunter, ein anderes Mal werden Sie zum Drogenschmuggel in Gefängnisse verwendet. Aber auch Zusammenstösse mit zivilen Flugzeugen hat es schon gegeben.

Neben der unmittelbaren Gefahr für menschliches Leben gibt es vielfältige weitere Bedrohungsmöglichkeiten durch Drohnen. Privatpersonen, Unternehmen und Staaten beschäftigen sich aus all diesen Gründen immer mehr mit der Abwehr von Drohnen. Heute gibt es verschiedene Methoden, um Drohnen von bestimmten Gebieten fernzuhalten oder gar zu zerstören. Der Markt rund um entsprechende Produkte wächst mit der Anzahl verkaufter Drohnen.

Bei der Abwehr wird zwischen Störung und Bekämpfung unterschieden. Bei der Störung geht es darum, die Kommunikation zwischen dem Operator/Piloten und der Drohne zu beeinflussen. Das beliebteste Verfahren dabei ist das so genannte Jamming. Dabei werden die Funkfrequenzen im Drohnenbetrieb analysiert und durch daran angepasste Gegenfrequenzen überlagert. Der Operator kann die Drohne dadurch nicht mehr fernsteuern. Verfolgt die Drohne eine vorprogrammierte Route, kann auch das GPS-Signal gestört werden. Sie sollte dann im Regelfall selbstständig landen. Gleich mehrere Unternehmen bieten Jamming-Gewehre an. Sie versprechen eine besonders hohe Reichweite durch gerichtete, starke Funksignale.  Eine weitere Störmethode, die mit Funksignalen arbeitet, ist das Spoofing. Dabei werden Drohnen so manipuliert, dass sie auf die Befehle eines anderen Operators reagieren. Reicht die Störung nicht aus, so können Drohnen auch mit unterschiedlichen Mitteln bekämpft werden. Man kann sie mit etwa theoretisch mit konventionellen Schusswaffen vom Himmel holen. Starke Wasserstrahlen können für Drohnen ebenfalls zum Verhängnis werden. Mit Mikrowellen oder Laser können Löcher in wichtige Steuerelemente von Drohnen gebrannt werden. Auch der Einsatz von Raketen oder gar Kamikaze-Drohnen ist denkbar. Die bisher Aufsehen erregendste physische Abfangmethode stellte ein niederländische Start-up vor, wobei Greifvögel gegen Drohnen eingesetzt werden. Adler seien perfekt zur Drohnenjagd geeignet, behauptet die Firma und versichert, dass keine Verletzungsgefahr für die Vögel bestehe.