Neues von DJI: Die Matrice 200 (M200) wird vorgestellt

Diese Drohne soll für den Profianwender konzipiert worden sein und wir voraussichtlich zwischen April und Juni 2017 in Europa erhältlich sein. Dieses DJI Modell kann gleichzeitig 2 Kameras je auf einem Gimbal transportieren, ausserdem soll es auch möglich sein, eine Kamera zu. Das Fluggerät richtet sich primär an professionelle Nutzer, die nach einem robusten Quadcopter mit vielen Funktionen suchen. Laut Hersteller eignet sich die Drohne ideal für Inspektionen, Überwachungsaufgaben oder Rettungsmissionen.  Durch zwei verbaute Akkus kann die Drohne bis zu 32 Minuten lang in der Luft bleiben. Fällt eine Batterie aus, übernimmt die zweite den Flugbetrieb. Die Reichweite gibt der Hersteller mit sieben Kilometern an. Beachtliche Werte, da die Drohne bis zu zwei Kilogramm Nutzlast transportieren kann. Hindernisse erkennt die Drohne durch verbaute Sensoren automatisch, durch ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) sieht der Quadcopter zusätzlich, ob sich gerade ein Flugzeug in der Nähe befindet.

Taxidrohne: Dubai macht die ersten Tests

Die getestete Drohne kann einen Passagier mitnehmen und fliegt komplett autonom. Dabei erreicht Sie Geschwindigkeiten bis 100 km/h.Diese Drohne ist mit Elektromotoren angetrieben und fliegt in einer Höhe von bis zu 300 Metern. Die Idee dahinter ist, dass der Taxikunde die Drohne bestellt, dann einsteigt und per Touchpad die Zieladresse eingibt. Danach passiert alles vollständig automatisiert und der Kunde wird zum Ziel gebracht.

 

UPS startet erste Versuche mit Paketauslieferung durch Drohnen

Der Paketlieferdienst UPS hat einen Lieferwagen entwickelt, der ein bewegliches Dach besitzt und mit einer voll automatisierten Drohne ausgestattet ist. Diese Drohne liefert die Pakete aus und kehrt dann zum Lieferwagen zurück. UPS will damit in Zukunft viel Geld sparen. Der Plan wäre, dass die Drohne die letzten Meter und Wege zum Empfänger übernimmt und damit viele unnötige Kilometer gespart werden. Gleichzeitig kann der Lieferwagen schon weiterfahren und das nächste Haus beliefern. Der erste Test fand in einem dünn besiedelten Landstrich außerhalb von Tampa, Florida, statt.

Die Drohne flog aus dem geöffneten Dach des Lkws, um ein Stück des Wegs mit dem Paket zum Empfänger zu fliegen und dieses dann abzusetzen, während der Lkw weiterfuhr, und die Fahrerin ein weiteres Paket zustellte. Die Drohne flog autonom zurück zum Lkw, landete und lud ihre Akkus selbstständig. Führe jeder Fahrer am Tag nur eine Meile (1,6 km) weniger, sparte UPS nach eigenen Angaben 50 Millionen US-Dollar im Jahr. Versuche, autonome Drohnen für Lieferdienste zu nutzen, werden vom Gesetzgeber in den USA allerdings stark eingeschränkt. International gibt es immer mehr Versuche, bei denen Lieferdrohnen Pakete zum Adressaten bringen. So finden in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz solche Flüge statt. In Deutschland testete der Logistikdienstleister DHL Drohnenlieferungen in Oberbayern. Dabei flog eine Drohne Pakete auf eine Alm. 2014 lieferte DHL Medikamente per Drohne auf die Nordseeinsel Juist.

Es gibt aber auch Bedenken, dass sowohl Drohnen als auch selbstfahrende Autos Tausende von Arbeitsplätzen vernichten könnten. Nach Ansicht von UPS ergänzen die Drohnen den Fahrer, ersetzen ihn aber nicht

Dubai: Taxi Drohnen

In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird trotz schwacher Wirtschaft weiter an Zukunftsvisionen gearbeitet und geforscht. In Dubai wurde ein neues Zukunftsprojekt der Luft- und Raumfahrt vorgestellt:

Bereits weit fortgeschritten sind Pläne für Taxi-Drohnen, die Menschen innerhalb des Stadtgebiets ohne Pilot von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer bringen sollen. Lokalen Medienberichten zufolge waren die ersten Testläufe mit dem unbemannten Flugobjekt chinesischer Bauart erfolgreich. Erste reguläre Flüge könnte es laut den Berichten bereits im Sommer geben. Zu schwer dürfen die Passagiere aber nicht sein: Die Drohne kann nur etwas mehr als 100 Kilogramm tragen. Die Batterien machen maximal nach 30 Minuten schlapp.

Spezielle Abwehrmethoden gegen Drohnen

Viele sehen in der steigenden Anzahl von Drohnen am Himmel neue Geschäftsfelder: Abwehrmethoden gegen Drohnen! Einige Start-ups haben sich bereits mit diesem Thema befasst.
Nachdem Drohnen seit 2 Jahren der absolute Top Seller in den Geschäften sind und die Anzahl von Drohnen massiv zunimmt und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, gibt es auch die Überlegung, wie man ungewünschte Drohnen vom Himmel holen kann.
Immer öfters kommt es zu negativen Ereignissen und Schlagzeilen, verursacht durch Drohnen. Einmal stürzen Drohnen ab und verfehlen knapp Menschen darunter, ein anderes Mal werden Sie zum Drogenschmuggel in Gefängnisse verwendet. Aber auch Zusammenstösse mit zivilen Flugzeugen hat es schon gegeben.

Neben der unmittelbaren Gefahr für menschliches Leben gibt es vielfältige weitere Bedrohungsmöglichkeiten durch Drohnen. Privatpersonen, Unternehmen und Staaten beschäftigen sich aus all diesen Gründen immer mehr mit der Abwehr von Drohnen. Heute gibt es verschiedene Methoden, um Drohnen von bestimmten Gebieten fernzuhalten oder gar zu zerstören. Der Markt rund um entsprechende Produkte wächst mit der Anzahl verkaufter Drohnen.

Bei der Abwehr wird zwischen Störung und Bekämpfung unterschieden. Bei der Störung geht es darum, die Kommunikation zwischen dem Operator/Piloten und der Drohne zu beeinflussen. Das beliebteste Verfahren dabei ist das so genannte Jamming. Dabei werden die Funkfrequenzen im Drohnenbetrieb analysiert und durch daran angepasste Gegenfrequenzen überlagert. Der Operator kann die Drohne dadurch nicht mehr fernsteuern. Verfolgt die Drohne eine vorprogrammierte Route, kann auch das GPS-Signal gestört werden. Sie sollte dann im Regelfall selbstständig landen. Gleich mehrere Unternehmen bieten Jamming-Gewehre an. Sie versprechen eine besonders hohe Reichweite durch gerichtete, starke Funksignale.  Eine weitere Störmethode, die mit Funksignalen arbeitet, ist das Spoofing. Dabei werden Drohnen so manipuliert, dass sie auf die Befehle eines anderen Operators reagieren. Reicht die Störung nicht aus, so können Drohnen auch mit unterschiedlichen Mitteln bekämpft werden. Man kann sie mit etwa theoretisch mit konventionellen Schusswaffen vom Himmel holen. Starke Wasserstrahlen können für Drohnen ebenfalls zum Verhängnis werden. Mit Mikrowellen oder Laser können Löcher in wichtige Steuerelemente von Drohnen gebrannt werden. Auch der Einsatz von Raketen oder gar Kamikaze-Drohnen ist denkbar. Die bisher Aufsehen erregendste physische Abfangmethode stellte ein niederländische Start-up vor, wobei Greifvögel gegen Drohnen eingesetzt werden. Adler seien perfekt zur Drohnenjagd geeignet, behauptet die Firma und versichert, dass keine Verletzungsgefahr für die Vögel bestehe.

 

Super Bowl Drohnenshow: Drohnen kommen aus Bayern

Wer hat Sie nicht gesehen: Während der Halbzeitshow des größten TV-Spektakels, dem Super Bowl Finale in den USA, sah man eine Drohnenshow. 300 Drohnen waren gleichzeitig in der Luft und stellten die US Flagge mit vielen Farbpunkten dar. Die Technologie dahinter stammt aus Bayern. Intel Multicopter – made in Germany. Doch die Geschichte hat einen Haken, denn die Flotte funktioniert noch nicht ganz reibungslos.
Die Lichtschau für den Super Bowl wurde gemeinsam mit Disney entwickelt. Eine ähnliche Lichtshow mit rund 500 parallel gesteuerten Drohnen präsentierte Intel bereits bei Disney World.
Die Drohnen werden durch eine Art Flottenmanagement gesteuert und vorprogrammiert und können so mittels einer Software vollkommen automatisiert Ihr Programm abspulen. Diese Software sorgt u.a. auch dafür, dass es zu keinen Kollisionen zwischen den Drohnen kommt.

Der Drohnenmarkt ist fest in chinesichen Händen

Deutsche Gefängnisse: Angst vor Drohnen

Schon mehrere Male wurden Drohnen über deutschen Gefängnissen gesichtet. Nun bestätigen involvierte Personen, dass die Gefahr besteht, dass mit Hilfe von Drohnen Waffen, Drogen und Handys in Gefängnisse geschmuggelt werden könnten. Das bestätigen auch Sicherheitsexperten. Tatsächlich ist das Land aber dazu übergegangen, die Haftanstalten mit speziellen Luftabwehrsystemen nachzurüsten. Direkt an den Haftraumfenstern werden so genannte Feingitter angebracht, die laut Behördendeutsch „dem direkten Anliefern von Gegenständen“ entgegenwirken sollen.

Abwehrmassnahmen gegen Drohnen

Verschiedene Hersteller bieten mittlerweile Geräte an, die die Nutzung unbemannter Fluggeräte unterbinden sollen. Das ist auch militärisch interessant. Datenschützer, Ordnungshüter und Militärs haben so ihre Probleme mit dem Boom bei den unbemannten Fluggeräten. Die Drohnen, die es in ordentlicher Qualität samt hochauflösender 4K-Kameraaufnahmetechnik mittlerweile für unter 1000 Euro gibt, gelten zunehmend als Sicherheitsrisiko. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Abwehrmaßnahmen. Die gibt es mittlerweile in Groß und Klein – ein dynamischer Markt hat sich entwickelt. Neben speziell abgerichteten Raubvögeln, wie sie die niederländische Polizei einsetzen will, sind das vor allem technische Maßnahmen.