Drohnenschulung – Österreichisches Sicherheitsunternehmen ÖWD

Das österreichische Sicherheitsunternehmen ÖWD schult seine Mitarbeiter in Drohnen-Abwehrsysteme. Dies Nachfrage nach derartigen intelligenten Systemen steigt rasant, die Abwehrmaßnahmen können automatisch aktiviert und das ÖWD Notruf ServiceCenter benachrichtigt werden. Die kleinen ferngesteuerten Flugobjekte stellen für Firmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen eine zunehmende Bedrohung dar. Eine eigene Projektgruppe im ÖWD beschäftigt sich daher mit den zukünftigen Bedrohungsszenarien durch Drohnen und den entsprechenden Abwehrmöglichkeiten. Diese Systeme identifizieren unbemannte Flugobjekte anhand unterschiedlicher Audio-, Funk- und Videosensoren. Dabei können unterschiedliche Typen von Drohnen erkannt werden, beginnend bei Einsteigermodellen, welche mit dem Smartphone gesteuert werden, oder etwa Drohnen mit Bordkamera, die mit eigener Funksteuerung zu bedienen sind.

Die Maßnahmen im konkreten Angriffsfall sind vielfältig. Zunächst können Menschen in Sicherheit gebracht, der Drohne die Sicht versperrt, Türen und Tore verschlossen und das Gelände abgesucht werden. Natürlich kann auch die effektive Abwehr der Drohne notwendig sein.

Sogenannte Jammer ermöglichen beispielsweise, Funk- oder GPS-Signale des Flugobjekts zu stören. Aber auch eigene Fangdrohnen mit Netzen und der Abschuss durch Laser oder gar Feuerwaffen sind denkbar.

Facebook-Drohne abgestürzt. Schuld war zu starker Wind.

Facebook startete im Sommer den ersten Drohnen Flug. Jetzt konnte man alle Daten auswerten und kam zu dem Entschluss, dass zu starker Wind Schuld für den plötzlichen Absturz war. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Bericht amerikanischer Unfall-Ermittler hervor. Demnach gab es beim Landeanflug starke Turbulenzen – und eine falsche Entscheidung der Autopilot-Software führte dazu, dass ein mehrere Meter langer Abschnitt des Flügels brach. Sekunden später sei die Drohne mit einer Geschwindigkeit von rund 45 Kilometern pro Stunde auf dem Boden eingeschlagen, erklärten die Experten der Behörde NTSB, die unter anderem Flugzeugabstürze untersucht. Facebook hatte nach dem Erstflug der „Aquila“-Drohne im Sommer von einem erfolgreichen Test gesprochen, auch wenn beiläufig ein nicht näher umschriebenes „strukturelles Versagen“ vor der Landung erwähnt wurde. Dennoch erweckte der damalige Blog-Eintrag den Eindruck, dass das Fluggerät sicher gelandet sei. Die Bruchlandung wurde erst im November bekannt. Die Drohne war ca. 90 Minuten in der Luft, obwohl nur eine Flugdauer von 30 Minuten geplant war. Nun muss man die Software und Konstruktion der Drohne anpassen, die eine Flügel Spannweite einer Boing 737 hat und mit Solarenergie angetrieben wird. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, wird die Drohne Ihre Einsatzhöhe in 27 Kilometer haben und für schnelle Internet-Verbindungen sorgen.

Drohnen – Bewilligung für FPV – Flüge (First person view) ?

Grundsätzlich müssen alle Drohnen ab 250 g Eigengewicht, die eine Kamera montiert haben, die nicht zum Flug selbst dient, bei der österreichischen Luftfahrtbehörde bewilligt werden.

Das bedeutet: Sollte man mit seinem Gerät nur FPV Flüge durchführen wollen, aber die montierte Kamera technisch über die Möglichkeit verfügen, Bilder und Videos aufnehmen zu können (und hier genügt der Fakt „zu können“) ist diese Drohne bewilligungspflichtig !!!

Gerne hilft Ihnen die ÖDB – Österreichische Drohnenbewilligung bei dem Antrag:

http://drohnenbewilligung.at/deeplink.php?seite=bewilligen

 

 

Amazon liefert erstes Paket an britischen Kunden mittels Drohne aus

Amazon testet seit einigen Monaten die Möglichkeit, seinen Kunden Ihre bestellten Pakete mittels Drohnen zu liefern. Nun wurde der ersten britische Kunde erfolgreich beliefert. In den nächsten Monaten will Amazon das Angebot ausdehnen und einigen dutzend Kunden das Prime Air System verfügbar machen.

Die Auslieferung mittels Drohne soll in Zukunft vor allem bei der raschen Zustellung von Haushaltswaren und Lebensmitteln eine wichtige Rolle spielen.

Induktives, drahtloses Laden von Drohnen in der Luft

Laut Forschern aus England ist es erstmals gelungen, ein fliegendes Objekt kabellos mit Energie zu versorgen.  Dabei schwebt die Drohne über einer Stromquelle und wird durch die Luft induktiv geladen. Die Energiequelle ist am Boden und es findet eine Übertragung in die Luft statt.

Die Forscher in London nutzten für ihre Experimente eine handelsübliche Quadkopter-Minidrohne mit einem Durchmesser von rund 12 cm und demonstrierten, dass sie mit Hilfe der induktiven Kopplung drahtlos elektrische Energie übertragen können. Sie sind der Überzeugung, dass es sich dabei um die erste kontaktlose Stromübertragungsmethode mit einer Drohne handelt.

Man glaubt, in einem Jahr marktfähige Produkte liefern zu können, welche das Problem der zeitlichen Begrenzung für dauernde Drohneneinsätze lösen würden.

Anzahl der Drohnen Bewilligungen 2014 und 2015

Vor dem jahr 2014 war es noch möglich, Drohnen sozusagen „wild“ zu fliegen.

Ab der Novellierung Anfang 2014 wars damit vorbei.
Insgesamt gingen 2014 und 2015 ca. 1200 Anträge auf Bewilligung ein, ca 800 wurden genehmigt.
Im Jahr 2015 wurden 410 Drohnen in Österreich genehmigt.
Man sei gespannt, werde  doch heuer – speziell Weihnachten 2016 ein Rekordverkauf erwartet.
Das ist natürlich auch den Neuentwicklungen am Markt zuzuschreiben, DJI Mavic Drohne, Gopro bringt eine neue Drohne auf den Markt.

Freizeitspaß Drohnen: Regeln für Hobbypiloten

Moderne Drohnen sind kinderleicht zu fliegen, entsprechend beliebt sind sie unter Hobbypiloten. Doch nur die wenigsten Drohnenbesitzer wissen, dass es genaue Regeln gibt, wann, wo und wie geflogen werden darf.

Nicht ganz so einfach wie die Bedienung der Fluggeräte sind die gesetzlichen Regeln rund um den freizeitlichen Flugspaß. Hier herrscht nach wie vor viel Verwirrung. „Wir haben täglich zig Anfragen zu diesem Thema. Darf ich fliegen? Wo darf ich fliegen?

Für den Betrieb der ein bis zwei Kilogramm schweren Mittelklasse-Drohnen ist nicht nur eine Versicherung vorgeschrieben, sie unterliegen als „Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 Kategorie A“ (so die exakte Bezeichnung bei der Austro Control) auch speziellen Auflagen. So darf die Drohne nur in Sichtweite und nicht weiter als 500 Meter entfernt geflogen werden. Die maximale Flughöhe beträgt 150 Meter.

Antrag auf Bewilligung einer Drohne :

http://www.drohnenbewilligung.at

Besitzstörungsprozess in Salzburg: Drohne filmte bei Treibjagd

Am Bezirksgericht Oberndorf ist am Montagnachmittag der Zivilprozess gegen den Wiener Verein gegen Tierfabriken (VGT) und dessen Obmann Martin Balluch zu Ende gegangen. Eine Drohne hatte am 15. Dezember 2015 bei einer Gatterjagd im Wildschweingehege des Salzburger Unternehmers Maximilian Mayr-Melnhof gefilmt und dabei getötete Tiere dokumentiert. Mayr-Melnhof klagte darauf wegen Besitzstörung. –