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Airbus und Drohne stossen fast zusammen

Anfang Mai ist es am Flughafen Zürich beinahe zu einem Unglück gekommen. Ein vollbesetzter Airbus der Swiss ist bei der Landung fast in eine Drohne geprallt.

Skisportfans ist die Szene in schauriger Erinnerung: Beim Nachtrennen im italienischen Madonna di Campiglio kracht im Dezember 2015 fast eine Drohne auf den österreichischen Slalomfahrer Marcel Hirscher.

Auch in anderen Zusammenhängen haben Drohnen diesbezüglich für Schlagzeilen gesorgt, etwa, als sich eine Drohne im Sommer 2016 am Flughafen Heathrow in London bis auf 20 Meter einem Airbus der Swiss näherte und es fast zu einem Zusammenprall kam. Nur durch Glück konnten die Piloten damals eine Katastrophe verhindern.

Nun verzeichnet die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) einen Vorfall zwischen einer Drohne und einem Passagierflugzeug. Am 6. Mai 2017 war ein vollbesetzter Airbus der Swiss unterwegs von Dar es Salaam nach Zürich. Am frühen Morgen um 6 Uhr 15 prallte eine Drohne beinahe in den Airbus, der gerade auf der Piste 34 Landen wollte. Der Vorfall ereignete sich rund 20 Kilometer südöstlich des Flughafens Zürich. Das geht aus einem Vorbericht hervor, den die Sust veröffentlicht hat. Sie bezeichnet die Fastkollision, in der Fachsprache als «Airprox» bezeichnet, als schweren Vorfall und hat deshalb eine Untersuchung eröffnet.

Die Drohne sei «definitiv viel zu hoch» unterwegs gewesen, sagte Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa auf Anfrage. Der Airbus sei in der Gegend von Pfäffikon (Schwyz) in einer Höhe von rund 1500 Metern geflogen, und eine Drohne dürfe nur 150 Meter über Grund schweben. Das Objekt sei von blossem Auge her gut zu erkennen gewesen, es sei von einem Piloten der Cathay Pacific und eben aus dem Swiss Cockpit gesichtet und gemeldet worden.

Wie nahe sich die Drohne und das Flugzeug gekommen sind, ist laut Barrosa nicht bekannt. Der Einsatz der Drohne sei aber nicht bewilligt gewesen. Generell komme es äusserst selten vor, dass sich eine Drohne und ein Flugzeug kreuzten. In der Nähe des Flughafens Zürich habe es letztes Jahr zwei solche Vorfälle gegeben, einen Zwischenfall gab es beim Flughafen Basel, wie der Mediensprecher ergänzte.

Aus gut unterrichteter Quelle hat die NZZ erfahren, dass es sich bei der in den aktuellen Vorfall involvierten Drohne nicht um ein günstiges Kinderspielzeug gehandelt hat, sondern um eine Profi-Drohne. Diese kosten in der Regel mehrere zehntausend Franken und werden zum Beispiel von Fotografen verwendet.

Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod bewahren

Wenn die Bauern ihre Wiesen mähen, sind viele Rehkitze in Gefahr. Zwei Jäger aus Schwaben wollen das mit einer Drohne samt Wärmebildkamera ändern. Dass ihre Idee Leben retten kann, zeigen die vergangenen Wochen. Auch Tierschützer sind überzeugt.

Seit zwei Wochen klingelt der Wecker von Rupprecht Walch und Dieter Hampel bereits um drei Uhr in der Früh. Spätestens um vier stehen die beiden auf den Feldern rund um Nördlingen in Bayerisch-Schwaben, 50 Meter über ihnen surrt eine Drohne.

Vier Stunden sind die beiden täglich auf der Suche nach Rehkitzen – um sie vor dem sicheren Tod durch den Mähdrescher zu retten.

Denn die Zeit der Wiesenmahd ist für die jungen Tiere sehr gefährlich. Die Mähdrescher auf den Feldern werden immer größer, die Maschinen immer schneller. Doch die Rehkitze lassen sich davon nicht aus ihren gemütlichen Plätzen im hohen Gras verscheuchen. «Die Kitze haben von der ersten bis zur vierten Woche keinen Fluchtinstinkt», erklärt Walch, der als Berufsjäger im Nördlinger Ries arbeitet. Statt vor den gefährlichen Maschinen wegzulaufen, ducken sich die Tiere nur und verharren an Ort und Stelle.

Die Folge: Jährlich sterben zahlreiche Rehkitze auf den Feldern. Die Drohne, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, soll das zumindest im Norden Schwabens in diesem Jahr verhindern.

Je kälter es draußen ist, desto besser können Walch und der ehrenamtliche Jäger Hampel die Rehkitze in ihren Verstecken finden. «Die Kitze strahlen eine Temperatur von etwa 25 Grad ab. In der Früh sind sie also am besten zu sehen», sagt Walch. Mit Funkgeräten lotst der Drohnenpilot seinen Begleiter dann an die richtige Stelle, um das Rehkitz aus dem Feld zu holen.

Dass die Aktion Erfolg hat, haben die vergangenen Tage gezeigt. Innerhalb von zwei Wochen haben Walch und Hampel rund 80 Jungtiere aus den Feldern gerettet. «Wir tragen die Kitze mit Gummihandschuhen und Gras drumherum aus den Feldern», sagt Walch. So habe es bisher auch keine Probleme mit den Geißen gegeben, die ihren Nachwuchs wieder aufnehmen.

Initiiert wurde die Tierschutz-Offensive vom Verein für Deutsche Wachtelhunde Baden-Württemberg Nord, der gleich zwei Drohnen mit Wärmebildkamera für jeweils rund 12 500 Euro angeschafft hat. «Wir stellen dem Verein die Reviere im Nördlinger Ries zur Verfügung, damit die Hunde ausgebildet werden können», sagt Walch. Im Gegenzug leiht der Verein den Jägern die Drohne für die Rehrettung.

Innerhalb von rund fünf Minuten können Walch und Hampel damit einen Hektar Wiesenfläche absuchen. Je nach Beschaffenheit der Felder schaffen sie jeden Morgen 20 bis 30 Hektar, ehe es gegen acht Uhr zu warm wird und sie die Kitze nicht mehr genau erkennen können. Ein großer Zeitaufwand, der für die einzelnen Landwirte zu groß wäre.

Dem Bayerischen Bauernverband ist dementsprechend nur eine Handvoll Landwirte bekannt, die bei ihrer Arbeit Drohnen einsetzen. «Die Drohnen- und Kameratechnik hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Nutzung ist aber noch nicht flächendeckend», sagt Verbands-Sprecher Markus Peters. Die Rehrettung sei dabei nicht das einzige Einsatzfeld, Drohnen seien auch bei Themen wie der Optimierung des Nährstoffeinsatzes hilfreich.

Für die Vertreibung von Rehen aus den Feldern sei zuletzt vor allem der sogenannte Rehkitz-Retter eine erfolgreiche Innovation gewesen. Das mit einem Akku betriebene Gerät vertreibe Rehe wenige Tage vor dem Mähen mit Lichtblitzen und akustischen Signalen in einem Umkreis von 100 Metern.

Der Einsatz von Drohnen könnte nun zu einer neuen, vielversprechenderen Methode werden. Der Verein Rehrettung Hegau-Bodensee beobachtet bereits einen deutlich steigenden Einsatz von Drohnen bei der Rehrettung, ohne genaue Zahlen nennen zu können. Der Verein führt das vor allem auf sinkende Preise für Drohnen zurück. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sich bereits mit dem Thema Wildrettung beschäftigt und dabei ebenfalls eine mit Sensoren ausgestattete Drohne entwickelt.

«Es kann nicht sein, dass Rehkitze hier auf der Strecke bleiben, obwohl es mittlerweile so viele technische Möglichkeiten gibt», sagt Jäger Hampel. Ziel sei es daher, so viele Jungtiere zu retten wie irgendwie möglich. «Das ist Antrieb genug, sich jeden Morgen aus dem Bett zu quälen.»

Die Tierschützer in Bayern jedenfalls freut es, dass mit Hilfe der Drohne derzeit so viele Rehkitze gerettet werden können. «Das ist grundsätzlich ein sehr lobenswerter Ansatz», heißt es vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern.

Drohnen: Das muss man in Österreich wissen

Ob als Spielzeug für Technikfreaks oder innovatives Forschungsinstrument – die Zahl der Drohnen nimmt in Österreich ständig zu. Welche Rechte und Pflichten mit dem Kauf einer Drohne verbunden sind, wissen viele Österreicher jedoch nicht. Hier leisten der österreichische Versicherungsverband VVO, das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und Austro Control Aufklärung und erklären, was erlaubt ist und was nicht.

Längst haben sich die kleinen, unbemannten Flugobjekte in Elektromärkten ihren eigenen Ausstellungsbereich erkämpft. Und das wohl zurecht: Laut einer aktuellen KFV-Erhebung würde jeder dritte Österreicher gerne eine Drohne nutzen. „Der wohl häufigste Grund, um sich eine Drohne zu kaufen, ist der Spaßfaktor. Doch auch wenn die  Steuerung einer Drohne viel Freude macht, sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen“, so Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender von UNIQA Österreich und Vizepräsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO. Zwar hat es laut Löger bisher weder in Österreich, noch in anderen Ländern, viele Schadensfälle gegeben, doch rät der Versicherungsexperte jedenfalls zu einer Risikoabsicherung über eine Versicherung.

Wissensdefizite rund um rechtliche Vorschriften
Eine aktuelle Erhebung des KFV zeigt, dass österreichische Drohnen-Fans häufig nur unzureichend über die hierzulande geltenden Bestimmungen Bescheid wissen. 58 Prozent der Befragten geben an, zumindest ungefähr über die rechtlichen Vorschriften bezüglich der Nutzung von Drohnen informiert zu sein. Zugleich geben aber vier von zehn Personen ganz offen zu, gar nichts über die rechtlichen Aspekte der Drohnennutzung zu wissen. „Die Ergebnisse unserer Erhebung zeigen deutlich, dass hinsichtlich der Frage, was rund um die Nutzung von Drohnen erlaubt ist, noch großer Aufklärungs- und Informationsbedarf besteht“, betont Othmar Thann, Direktor des KFV. „Jeder zehnte Drohnen-Besitzer weiß nicht, ob seine eigene Drohne genehmigungspflichtig ist.“ Eigenen Angaben zufolge lernen die österreichischen Drohnen-Fans die Handhabung vor allem vom sozialen Umfeld und aus dem Internet.

Österreichisches Regulativ als Vorbild für Europa
Die Nutzung von Drohnen wirft viele Fragen auf. Wo darf ich meine Drohne fliegen lassen? Wann wird eine Genehmigung benötigt? In Österreich gilt seit 2014 das novellierte Luftfahrtgesetz, das erstmalig den Einsatz von Drohnen ermöglicht. Es werden allerdings genaue Kriterien und Standards definiert, die sicherstellen sollen, dass diese Luftfahrzeuge sicher unterwegs sind und niemanden gefährden. Austro Control hat dazu Durchführungsbestimmungen erlassen, die bei der Bewilligung in erster Linie auf das Gefährdungspotential abstellen. Unterschieden werden Einsatzgebiete (unbebaut, unbesiedelt, besiedelt und dicht besiedelt) und Gewichtsklassen (bis 5 kg, 5 bis 25 kg und 25 bis einschließlich 150 kg). Daraus ergeben sich unterschiedliche Kategorien und in weiterer Folge die Strenge der Auflagen. „Mit diesem Regulativ hat Österreich in Europa eine Vorreiterrolle übernommen“, erklärt Heinz Sommerbauer, CEO von Austro Control. „Dabei gilt: Die Höhe des Risikos definiert die Auflagen. Das ist ein Ansatz, den wir entwickelt haben und der jetzt von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die an einem gesamteuropäischen Regelwerk arbeitet, übernommen wird.“

Seit Inkrafttreten des novellierten Luftfahrtgesetzes gab es insgesamt rund 3.000 Anträge, davon wurden rund 2.400 bewilligt.  2016 gab es 1.195 Bewilligungen (2015: 410; 2014: 150).

Rechtlichen Vorschriften und Tipps zum Einsatz von Drohnen in Österreich

  • Bis 250 Gramm gelten Drohnen als Spielzeug und dürfen auf eine Maximalhöhe von 30 Metern aufsteigen.
  • Ab 250 Gramm ist eine Bewilligung von Austro Control sowie eine Haftpflichtversicherung für die Drohne erforderlich. Derlei Drohnen unterliegen dem Luftfahrtgesetz, die maximal erlaubte Flughöhe beträgt 150 Meter bei ständigem Sichtkontakt.
  • Bei manchen privaten Haftpflichtversicherungen sind auch Flugmodelle bis 5 kg, manchmal bis 25 kg mitversichert. Dies gilt nur für Flugmodelle (auch Drohnen) ohne Kameras. Ist eine Kamera montiert, handelt es sich nicht mehr um ein Flugmodell.
  • Ob eine Drohne anmeldungspflichtig ist, muss der Besitzer selbst feststellen (Gewicht auf dem Datenblatt). Es gibt gegenwärtig keine Hinweise zur Anmeldungspflicht auf entsprechenden Drohnen im Handel.
  • Für die Anmeldung benötigt man eine Versicherungsbestätigung, einen Lichtbildausweis, der bestätigt, dass man über 16 Jahre alt ist, ein Foto von der anzumeldenden Drohne sowie einige aus dem Datenblatt ersichtliche Spezifikationen.
  • Orte in Flughafennähe, Militäreinrichtungen und dicht bebaute Gebiete zählen für Drohnen zu den absoluten Sperrzonen. Auch bei Privatgründen gelten außerdem Einschränkungen: Diese dürfen nur mit Genehmigung des Eigentümers beflogen werden.
  • Ohne Bewilligung mit einer Drohne in Österreich zu fliegen, stellt eine Verwaltungsübertretung dar. Das Strafausmaß beträgt bis zu 22.000 Euro. Die Versicherungssumme für eine typische, private Drohne ab 250 Gramm liegt bei etwa 100 bis 150 Euro pro Jahr.
  • Beim Steuern einer Drohne muss immer (!) Sichtkontakt mit der Drohne vorhanden sein. Das Steuern per VR-Brille ist in Österreich verboten.

Drohnen: Hype, der zur Gefahr wird

2400 genehmigte Drohnen sind in Österreich unterwegs, verkauft wurden Zigtausende. Aber was, wenn einem eine Drohne auf den Kopf stürzt? Darüber wissen Drohnenflieger zu wenig.

Man hört sie dutzendfach surren, wo Kinder früher ihre Drachen haben steigen lassen, am Wilhelminenberg zum Beispiel. Manche lassen sich nun von Drohnen beim Sport begleiten, um Bilder von sich im Internet zeigen zu können. Und neben den Privaten, die das zum Spaß machen, melden immer mehr gewerbliche Nutzer, Filmemacher oder Landwirte, Drohnen an. Die Zahl wächst jedenfalls rasend, aber mitunter werden die Flugobjekte zur Plage.

Jüngst etwa in Großbritannien, wo ein Gefängnis ein Drohnenabwehrsystem entwickelt hat, weil Häftlinge Lieferungen per Drohnen aus der Luft erhalten haben.

Dunkelziffer unbekannt

So weit ist es in Österreich noch nicht. Jedenfalls wurden seit 2014, seit Drohnen mit mehr als 250 Gramm bewilligungspflichtig sind, 2400 Genehmigungen ausgestellt. 600 Anträge wurden aus formalen Gründen abgelehnt, heißt es von der Austro Control. Aber das ist nur ein Bruchteil der Drohnen in Österreich: Allein 2016 seien 40.000 Drohnen verkauft worden, sagt Hartwig Löger, Vizepräsident des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).

Der überwiegende Anteil davon fällt wohl in die Kategorie Spielzeugdrohne, ist also leichter als 250 Gramm und darf maximal 30 Meter hoch fliegen. Wie viele genehmigungspflichtige Drohnen illegal genutzt werden, ist unklar. Der Versicherungsverband, das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und die Austro Control warnen jedenfalls: Wer sich die 300Euro und die Formalitäten einer Genehmigung sparen will, den kann das teuer zu stehen kommen. Ohne Bewilligung zu fliegen ist eine Verwaltungsübertretung und kann mit bis zu 22.000 Euro geahndet werden.

Auch bei einem Unfall mit einer Drohne entstehen schnell Schäden, die Existenzen bedrohen, warnen Versicherer. Sie mahnen Private, Drohnen mit mehr als 250 Gramm müssten eigens haftpflichtversichert werden.

Bisher sind in Österreich noch keine großen Unfälle durch Drohnen bekannt. Aber trotz des Hypes wissen viele Drohnenflieger wenig über die Rechtslage, wie eine Umfrage des KFV zeigt: Jeder zehnte Drohnenbesitzer weiß nicht, ob seine Drohne genehmigungspflichtig ist. 42 Prozent gaben an, überhaupt nicht über Vorschriften informiert zu sein, der Rest meinte, ungefähr Bescheid zu wissen.

Die strengen Regelungen gelten in Österreich seit Anfang 2014. Unterschieden werden Einsatzgebiete (unbebaut, unbesiedelt usw.) und Gewichtsklasse; daraus ergeben sich verschiedene Auflagen. Orte in Flughafennähe, Militäreinrichtungen und dicht bebaute Gebiete sind für Drohnen absolute Sperrzonen. Privatgründe dürfen nur mit Genehmigung des Eigentümers beflogen werden. Auch Fremde darf man nur mit Einverständnis filmen. Und wer Veranstaltungen filmen will, der muss das einzeln genehmigen lassen – da gelten äußerst strenge Auflagen.

EU plant Nummerntafeln

In Zukunft dürften die Regeln für Drohnen europaweit vereinheitlicht werden: Die EU-Kommission will den Luftraum für Drohnenverkehr unter 150 Metern ab 2019 weitestgehend öffnen und regulieren. Dafür sollen einheitliche Regelungen geschaffen werden, die jenen ähneln, die in Österreich gelten. Die Grundverordnung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) soll noch 2017 beschlossen werden. Neu wäre etwa, dass Drohnen ab 250 Gramm eine „digitale Nummerntafel“ haben müssen.

Die EU will sich damit auf den neuen Alltag durch Drohnen einstellen. Denn da reichen die Entwicklungen weit. Onlinehändler planen etwa, dass in ein paar Jahren Pakete schon kurz nach der Bestellung per Drohne ans Fenster geliefert werden. Getestet werden auch Ambulanzdrohnen, die in Notfällen einen Defibrillator bringen sollen, inklusive Funkverbindung zu einem Arzt, der instruiert.

DER ERSTE FALLSCHIRMSPRUNG VON EINER DROHNE SIEHT NOCH VIEL VERRÜCKTER AUS, ALS ES KLINGT

Kurz gesagt: Der weltweit erste Fallschirmsprung von einer Drohne hat stattgefunden und das aus mehr als 330 Metern Höhe. Also wie sah das Ganze jetzt aus? Immerhin unterscheidet sich eine Drohne ja schon deutlich von einem Flugzeug, aus dem sich Springer sonst gerne in die Tiefe stürzen…

Ziemlich verrückt! Fallschirmspringer Ingus Augustkalns musst erst auf einen gigantischen Stahlturm klettern. Von dort holte ihn die 28-Propeller-starke Maschine ab (was für ein Service!), um ihn schließlich auf seine Sprunhöhe zu bringen.

Dabei baumelte der Stuntman ohne weitere Sicherung – nur durch die Kraft seiner Hände gehalten – für ein paar bange Sekunden quasi (fast) frei in der Luft. Doch schließlich löst er die Hände von der Drohne und bringt sich nach einem sehr kurzen Fall mit Hilfe des Ersatzfallschirms sicher zum Boden.

Mit der Zahl der Drohnen-Nutzer nimmt auch die Häufigkeit von Unfällen zu. Das israelische Unternehmen ParaZero fordert deshalb eine Fallschirmpflicht für die Fluggeräte – und bietet, wie passend, schon eine Lösung dazu an.

Vom privaten Freizeitspaß über kommerzielle Paketzustellung und fliegende Retter bis hin zur Personenbeförderung: Flugdrohnen liegen im Trend. Allein in den USA wird die Zahl in diesem Jahr auf 600.000 steigen, schätzt die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA.

Das bringt zunehmend Gefahren, vor allem durch private Nutzer. Behinderung des Flugverkehrs, unerlaubtes Eindringen in privaten Luftraum, schwere Verletzungen durch Drohnen, die vom Himmel fallen– die Liste der Zwischenfälle ist lang. Das schadet dem Image der unbemannten Fluggeräte und erschwert viele Einsatzmöglichkeiten. Drohnenverkehr über größeren Menschenansammlungen sind vielerorts nach wie vor ein Tabu.

Das israelische Startup ParaZero will eine Lösung für dieses Problem gefunden haben: Eine Fallschirmpflicht für Flugdrohnen könnte die meisten Sicherheitsbedenken ausräumen, argumentiert das Unternehmen. Die Idee an sich ist zwar nicht neu, aber mit der hauseigenen Fallschirmtechnologie will ParaZero jedoch ein neues Maß an Sicherheit gewährleisten.

Mit der Zahl der Drohnen-Nutzer nimmt auch die Häufigkeit von Unfällen zu. Das israelische Unternehmen ParaZero fordert deshalb eine Fallschirmpflicht für die Fluggeräte – und bietet, wie passend, schon eine Lösung dazu an.

Auf der Drohnenmesse in Dallas stellt das Unternehmen seine Lösung vor. Dabei setzt der Hersteller auf das Prinzip eines Airbags und nutzt einen pyrotechnischen Mikrogasgenerator, um den Fallschirm im Notfall innerhalb von Sekundenbruchteilen zu entfalten. Verknotungen sollen durch in den Rand eingenähte Gewichte verhindert werden. So soll sichergestellt werden, dass sich der Fallschirm gleichmäßig entfaltet. Durch eine schnelle Öffnungszeit funktioniert der Schirm auch in sehr niedrige Höhen.

Für das Öffnen des Fallschirms kann es eine ganze Reihe von Auslösern geben: ein plötzlicher Höhenverlust oder Motorausfall, ein leerer Akku, ein gehacktes System oder eine Störung des Funksignals. Auch das unerlaubte Überschreiten von Grenzen könnte mithilfe eines Funksignals den Schirm öffnen und Drohnenpiloten so davon abhalten, in gesperrte Bereiche wie etwa Flughäfen vorzudringen.

Ein von ParaZero entwickelter Notfallcomputer namens SmartAir überwacht dabei mit Algorithmen die Parameter des Drohnensystems, um im Ernstfall den Einsatz des Fallschirms zu garantieren. Hat sich der Schirm geöffnet, schwebt die Drohne – begleitet von Licht- und Tonsignalen – langsam zu Boden. Der Fallschirm lässt sich laut Hersteller wiederverwenden. Er wird in einem kleinen Behälter auf die Drohne geschnallt. Das gesamte System wiegt in der kleinsten Ausführung 250 Gramm.

ParaZero hofft auf eine Fallschirm-Pflicht für Flugdrohnen. Der Hersteller bietet seine Lösung für eine Reihe verschiedener Modelle und Größen an und berücksichtigt bemannte Drohnen mit einem Gewicht von bis zu 350 Kilogramm. Ziel sei es, Menschen ebenso zu schützen wie das Fluggerät selbst.

Auf Kollisionskurs mit der Drohne

Für die Deutsche Flugsicherung (DFS) ist die rapide ansteigende Zahl von Drohnen das sprichwörtliche rote Tuch. Allein zwischen Januar und Oktober letzten Jahres ereigneten sich 61 Zwischenfälle im Bereich deutscher Flughäfen, bei denen an- oder abfliegende Flugzeuge von Drohnen behindert oder gefährdet wurden. Zur wachsenden Gefahr im Luftraum gesellen sich zunehmende Risiken am Boden. Für Passanten und Zweiradfahrer ebenso wie für Fahrzeuge und deren Insassen, wie jetzt durchgeführte Crashtests der Sachverständigenorganisation Dekra zeigten.

Drohnen mit einem Gewicht von weniger als zwei Kilogramm dürfen derzeit in Deutschland von jedermann ohne einen Befähigungsnachweis betrieben werden. Schätzungen zufolge sind bereits rund 400.000 Drohnen startklar, Tendenz: stark steigend. „Mit dem rasch anwachsenden Bestand steigt naturgemäß das Risiko“, warnt Stefan Schneider, Luftfahrtfachmann der Dekra Aviation. Käufern und Betreibern der ferngesteuerten Minifluggeräte empfiehlt er, sich über bestehende Vorschriften und Auflagen rechtzeitig zu informieren und sie zu befolgen. Das gelte für gewerbliche Drohnenbetreiber gleichermaßen wie für private Hobbypiloten. „Wer Unfälle vermeiden will, muss sich vor dem ersten Start vorbereiten. Die Drohne nach dem Kauf auszupacken und gleich mal vor dem Haus aufsteigen zu lassen geht gar nicht“, so der Fachmann.

Welche Gefahren von den Minifliegern ausgehen, demonstrierten einige Crashtests, die Dekra kürzlich in Bielefeld durchführte. Bei einem Versuch prallte eine 1,3 Kilogramm wiegende Drohne gegen einen Kinderdummy. Dabei brach ein Propellerblatt aus Karbon ab und verursachte an der Hand des Dummys eine Schnittwunde. „Moderne Drohnen haben häufig starke Motoren und stabile Propellerblätter“, erläutert Schneider. „Treffen sie Personen, können sie Verletzungen verursachen.“

Schulung wird dringend empfohlen

Bei einem zweiten Versuch krachte eine 1,8 Kilogramm schwere Drohne gegen die Frontscheibe eines 65 km/h fahrenden Personenwagens und geriet anschließend außer Kontrolle. Nicht mehr lenkbar stieg sie trotz ihrer Beschädigungen etwa vierzig bis fünfzig Meter auf. Nach dem Abschalten der Rotoren stürzte sie erwartungsgemäß zu Boden. „Beim Absturz hätte sie nicht nur Menschen verletzen können“, so das Fazit des Fachmanns. „Auch der Aufprall auf ein Fahrzeug kann zu Schreckreaktionen des Fahrers und Folgeunfällen führen.“

Zu empfehlen für alle Drohnenbetreiber sei eine Schulung, wie sie, wen wundert es, von der Dekra und anderen Sachverständigenorganisationen angeboten wird. „Mit einem Befähigungsausweis lernt der Betreiber nicht nur die zahlreichen Vorschriften über Sperrgebiete, Flughöhe oder Sichtfluggebot kennen, sondern kann auch die Gefahren von Drohnenflügen einschätzen“, sagt Schneider. Zurzeit genügt noch eine freiwillige Schulung, künftig soll jedoch vor der Überreichung des Ausweises eine Prüfung obligatorisch werden.

Wer gegen die Regeln der Flugsicherung verstößt, macht sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr strafbar und haftet für mögliche Schäden. Alle Betreiber von Drohnen, auch solchen von weniger als zwei Kilogramm Gewicht, müssen daher eine spezielle Haftpflichtversicherung für Luftfahrzeuge abschließen, weil eine private Haftpflichtversicherung im Regelfall nicht für Schäden eintritt. Ohne Versicherungsschutz haften Drohnenpiloten in unbegrenzter Höhe.

Mit Drohnenbewilligungen erfolgreich

Zwei Jungunternehmer aus Koppl (Flachgau) erledigen für Drohnen-Piloten in ganz Österreich die aufwändigen, aber vorgeschriebenen Prozeduren zur Anmeldung der Drohnen bei der Luftfahrtbehörde.

Die beiden machen sich den Boom bei Drohnen zunutze: Ferngesteuerte Drohnen sind bereits ab 200 Euro zu haben und erfreuen sich auch in Salzburg wachsender Beliebtheit. Österreichweit wurden sogar mehr als 25.000 Stück allein im vergangenen halben Jahr verkauft.

Drohnenbewilligungen als erfolgreiches Geschäftsmodell

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Zwei junge Koppler Unternehmer sind mit Drohnenbewilligungen erfolgreich

Weil jeder Pilot für sein Hobby auch eine Lizenz der Luftfahrtbehörde braucht, bietet ein Koppler Jungunternehmen dazu die nötige Beratung an. Der Weg zur amtlichen Flugbewilligung ist nämlich mühsam und sehr bürokratisch, schildert Werner Noisternigg, Inhaber der Agentur in Koppl. „Es geht da um sehr viele technische Daten – Datenblätter oder gewisse formatierte Fotos bis hin zu den Seriennummern, die auf den Drohnen zum Teil nicht leicht zu finden sind“, sagt Noisternigg.

„Man muss wissen, was man darf und was nicht“

49 Euro kostet dieser Service, dazu kommen für den Drohnenpiloten aber noch gut 380 Euro für die nötige Versicherung und die Lizenz der Luftfahrtbehörde.

Drohnenbewilligungen als erfolgreiches Geschäftsmodell

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Die Bewilligung einer Drohne erfordert einiges an bürokratischem Aufwand

„Über die Seite drohnenbewilligung.at bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, wo ich fliegen darf und wo nicht und auch darauf, was mir als Privatperson gestattet ist und was nicht. Das ist doch ein sehr umfassender Bereich und ich will nicht, dass meine Drohne auf eine Straße fällt und womöglich einen Verkehrsunfall verursacht. Denn da können schon große Forderungen auf einen Einzelnen zukommen“, betont Michael Luipersbeck, Hobby-Drohnenpilot aus Elsbethen (Flachgau).

Für 90 Euro im Jahr eine Million Versicherungsschutz

Solche Sicherheitsüberlegungen sind seit Marcel Hirschers unliebsamer Drohnen-Begegnung bei einem Weltcup-Rennen vor zwei Jahren zum Thema geworden, sagt Nina Schnelzer, Versicherungsmaklerin aus Wien. „Auch in meinem Bekanntenkreis haben viele darüber gesprochen, dass da wirklich etwas passieren kann. Aber ein richtiges Bewusstsein dafür ist im Moment noch nicht gegeben.“

Drohnenbewilligungen als erfolgreiches Geschäftsmodell

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Marcel Hirscher wäre bei einem Rennen fast von einer herabstürzenden Drohne getroffen worden

Ab einer Jahresprämie von rund 90 Euro haben Drohnenpiloten bis zu einer Million Euro Versicherungsschutz. Die Nachfrage sei groß, sagt Alexander Kloiber von der Bewilligungsagentur in Koppl.

„Jeden Tag Bewilligungen im zweistelligen Bereich“

„Wir haben pro Tag 50 bis 100 Anrufe von Kunden und auch die Zahl der Bewilligungen liegt im zweistelligen Bereich – das geht vom 16-Jährigen Schüler, der sich eine Drohne als Jux kauft, bis zum 70-jährigen Pensionisten, der in seiner Freizeit die Drohne über Wälder fliegt“, schildert Kloiber.

Neben Hobbypiloten setzen in Salzburg zunehmend auch gewerbliche Nutzer wie Fotografen, Forstwirte oder auch Dachdecker Drohnen ein, um beispielsweise schwer zugängliche Dächer zu inspizieren.

DJI Fly Drive: Seagate-Festplatte für Luftbilder und Luftaufnahmen

Der führende Drohnen- und Multikopter-Hersteller DJI Innovations sowie der irische Festplatten-Hersteller Seagate stellen die DJI Fly Drive-Festplatte vor. Der Datenträger wurde speziell für Drohnen-Piloten entwickelt und soll sich dank Rugged-Gehäuse speziell für den Outdoor-Einsatz eignen.

Der Clou: Die 2-TB-Festplatte ist mit einem microSD-Kartenleser ausgestattet, so dass die mit der Kameradrohne aufgenommenen Bild- und Videodaten direkt auf der Festplatte abgespeichert und ohne microSD-Kartenadapter oder SD-Kartenslot auf einen Mac oder PC übermittelt werden können. Der DJI Fly Drive soll ab Sommer 2017 erhältlich sein. Der Preis: 119.99 US-Dollar.

DJI CrystalSky: Monitore ab sofort verfügbar

Nunmehr sind die hochwertigen DJI CrystalSky-Monitore erhältlich. Die FPV-Monitore des Herstellers DJI Innovations eignen sich vor allen Dingen für die professionelle Luftbild-Fotografie sowie Luftbild-Inspektion und fügen sich nahtlos in das DJI Ökosystem ein. Insgesamt drei Varianten – eine 5,5 Zoll große Variante und zwei 7,85 Zoll große Displays mit zwei unterschiedlichen Helligkeitsstufen – bietet DJI Innovations an. Preislich startet der CrystalSky-FPV-Monitor bei 549,- Euro.

Wichtigster Vorteil der DJI CrystalSky-Monitore gegenüber der Verwendung eines herkömmlichen Smartphones liegt in der hohen Displayhelligkeit, die die FPV-Monitore bieten. Damit sollen Blendungen beim Außeneinsatz – etwa durch direkte Sonneneinstrahlung – vermieden und eine bessere Lesbarkeit von Telemetrie- und FPV-Display gewährleistet werden. Die 5,5 Zoll sowie 7,85 Zoll große Variante kommt mit einer maximalen Helligkeit von 1000 cd/m² daher. Darüber hinaus bietet DJI Innovations eine weitere 7,85 Zoll große CrystalSky-Variante an, die mit einer Helligkeit von 2000 cd/m² aufwartet. Mit Auflösungen von jeweils 1920 x 1080 Pixeln (5,5 Zoll) bzw. 2048 x 1536 (7,85 Zoll) bieten die Displays HD-Auflösung.

Die Inbetriebnahme des DJI CrystalSky-Bildschirms ist mit zahlreichen DJI-Kameradrohnen und DJI Handheld-Gimbal möglich – egal ob DJI Phantom 4 (Standard, Advanced, Professional), DJI Phantom 3 (Advanced, Professional), DJI Matrice-Serie, DJI Osmo (außer Osmo Mobile) oder DJI Mavic Pro und DJI Cendence-Fernsteuerung. Die Verbindung zum Monitor wird je nach Gerät per WiFi oder per Controller-Anschluss (USB-Verbindung) hergestellt.

FPV-Display statt Smartphone: DJI-Zubehör à la Profi

Während bei den meisten DJI-Kameradrohnen ein Mobile Device zur Ansicht von FPV-Bildschirm und Telemetrie-Anzeige zum Einsatz kommt, kann bei Verwendung des DJI CrystalSky-Monitors auf ein solches Mobile Device verzichtet werden. Abgesehen von der höheren Bildschirm-Helligkeit sollen die FPV-Monitore von DJI deutliche Vorteile in Sachen Video-Decodierung bieten: Während herkömmliche Smartphones zumindest softwareseitig beschränkt sind, bietet der Decoder im CrystalSky-Bildschirm ein reibungsloses und für den Luftfilm-Anwendungsbereich optimiertes FPV-Erlebnis. DJI verspricht höchste Qualität bei der Ansicht von Echtzeit-Videos und eine minimale Latenz.

Weiterhin sind die DJI CrystalSky-Monitore mit einem integrierten Betriebssystem ausgestattet – die DJI GO- bzw. DJI GO 4-App ist direkt auf dem Bildschirm installiert. Somit soll im Vergleich zum Mobile Device ausgeschlossen sein, dass Junk- und Malware den reibungslosen Betrieb der Luftfilm-Applikation stört. Die im Bildschirm eingebettete DJI GO- und DJI GO 4-App beinhaltet dabei weiterhin die vielfältigen Funktionen sowie Features als auch die intuitive Benutzeroberfläche, wie sie auch im Rahmen der iOS- und Android-Version geschätzt werden. Features wie Telemetriedaten, FPV-Display, Kamerasteuerung, Bildmaterial- und Footage-Management oder Playback-Funktionen sind auch hier verfügbar. Kartenmaterial ist dank Offline-Funktion auch dann verfügbar, wenn eine aktuelle WLAN-Verbindung nicht verfügbar ist.

Externer Zwei-Zellen-Akku mit 4.920 mAh

Abgesehen vom internen Akku können die DJI CrystalSky-Monitore mit einem externen, 4.920 mAh starken Zwei-Zellen-Akku bestückt werden. Dadurch ergibt sich im Vergleich zu herkömmlichen Smartphones eine längere Betriebszeit. Der externe Akku unterstützt Quick Charging und sorgt bei den 7,85 Zoll und 5,5 Zoll großen Bildschirmen für eine Betriebszeit von jeweils 4 bis 5 Stunden bzw. 5 bis 6 Stunden.