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Nur wenige Meter entfernt: Drohne filmt Start eines Airbus A380 aus nächster Nähe

In Luftfahrt- und Drohnenforen kursiert seit ein paar Tagen ein Video, das den Start eines Emirate-Airbus A380 beim Abheben von der Insel Mauritius zeigt. Der Flug EK702 startet gerade seinen Rückflug nach Dubai als ein Drohnenpilot der Maschine gefährlich nahe kommt. Experten schätzen, dass die Drohne lediglich 60 Meter von der Flügelspitze des Passagierflugzeugs entfernt sei.

Mit welcher Drohne die Aufnahmen entstanden sind, ist nicht klar. Laut einem Bericht einer Foto-Community-Plattform befand sich die Drohne knapp außerhalb einer Flugverbotszone, die manche Drohnen vorab installiert haben, um den Flugverkehr auf Flughäfen nicht zu gefährden. Sollte der Drohnenpilot ausfindig gemacht werden, drohen ihm ernsthafte Konsequenzen.

Immer wieder gefährliche Situationen

Dass Drohnenpiloten in der Nähe von Flughäfen versuchen möglichst spektakuläre Aufnahmen von startenden und landenden Flugzeugen zu ergattern, sorgt immer wieder für Aufregung und es kommt regelmäßig zu gefährlichen Situationen.

Wunder-Drohne bringt sofortigen Handy-Empfang

Jeweils im Herbst sorgen tropische Wirbelstürme in den USA und der Karibik für große Zerstörung. Letztes Jahr fielen in Puerto Rico wegen des Hurrikans Maria über 90 Prozent der Funkmasten aus. Da es aber gerade in Notsituationen wichtig wäre, das Handy nutzen zu können, musste eine Lösung her.

Die amerikanischen Telekomfirmen AT&T und Verizon haben deshalb eine Drohne entwickelt, die wie ein fliegender Sendemast agiert. Dafür wird eine Antenne auf einer Drohne angebracht und in die betroffene Region geflogen. Aus der Luft werden so in einem Umkreis von 1,6 Kilometern sowohl Handyempfang als auch mobiles Internet möglich, wie das obige Video zeigt.

Was Drohnen-Piloten im Urlaub wissen müssen

Gar nicht so leicht, sich heute noch von der Flut an Urlaubsfotos abzuheben. Drohnen machen es möglich. Doch wer sie nutzt, sollte die Gesetze des Reiselandes kennen. Bei Verstößen drohen bis zu 30 Jahre Haft.

Wer eine Drohne mit auf Reisen nehmen möchte, sollte sich zuvor aber unbedingt darüber informieren, was im Urlaubsland erlaubt ist. Denn weltweit gelten unterschiedliche Vorschriften für die Nutzung der Fluggeräte.

In welchen Ländern der Einsatz von Drohnen erlaubt ist, und welche Strafen bei Verstößen drohen, zeigt der Reise- und Drohnenblog my-road.de. Auf ihm sind die Drohnengesetze in 135 Staaten übersichtlich zusammengestellt. Dabei wird in den meisten Ländern zunächst nach dem Verwendungszweck unterschieden. Wer sein Fluggerät ausschließlich zu Zwecken des Sports oder der Freizeitgestaltung nutzt, fällt unter die Bestimmungen für private Nutzer. Für alle anderen Anwendungsfälle gelten die Auflagen für gewerbliche Piloten.

Viele Urlaubsländer fordern Genehmigungen

Um Drohnen überhaupt zu privaten Zwecken nutzen zu dürfen, müssen in vielen beliebten Urlaubsländern zunächst bürokratische Hürden genommen werden. In den USA etwa muss eine Drohne bei der FAA online als Modellflieger (Section 336) registriert werden. Die Kosten für das Verfahren liegen bei fünf Dollar.

Bis zu 30 Jahre Haft möglich

Auf die leichte Schulter nehmen sollte man diese Gesetze nicht. Denn ein Verstoß kann drastische Sanktionen nach sich ziehen. Es empfiehlt sich daher unbedingt, sich vorab mit der Rechtslage im Urlaubsland vertraut machen. Auch in Deutschland muss mit einer Strafe von bis zu 50.000 Euro rechnen, wer gegen die Drohnenverordnung verstößt.

Polizeihubschrauber kollidierte über Wien beinahe mit Drohne

Der Drohnen-Pilot, ein 41-jähriger Slowene, wurde angezeigt. Der Vorfall ereignete sich nahe des Schlossparks Schönbrunn.

Ein Polizeihubschrauber ist am Samstagabend in Wien-Meidling beinahe mit einer Drohne kollidiert. Der Pilot konnte noch „in letzter Sekunde ausweichen“, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Der Drohnen-Pilot, ein 41-jähriger Slowene, wurde angezeigt. Er gab an, dass er das unbemannte Luftfahrzeug lediglich ausprobieren habe wollen. Als er den Hubschrauber gesehen habe, wäre er ohnedies gelandet.

Der Vorfall passierte gegen 17.30 Uhr nahe des Schlossparks Schönbrunn. In einer Höhe von 200 Metern stieß der Hubschrauber beinahe mit der Drohne zusammen. „Laut dem Piloten war es sehr, sehr knapp, er konnte um Haaresbreite ausweichen“, berichtete Sörös. Der Pilot sah, wie der 41-Jährige nach dem Beinahezusammenstoß die Drohne auf einem Parkplatz in der Gaßmannstraße landete, ins Auto verlud und davonfuhr. Via Funk verständigte er Meidlinger Polizisten, außerdem nahm er von der Luft aus die Verfolgung auf. Im Kreuzungsbereich Schönbrunner Straße mit der Grünbergstraße wurde der 41-Jährige von Streifenbeamten angehalten.

Keine Dokumente für die Drohne

Der Slowene konnte keine Dokumente für die Drohne vorweisen. Diese wiegt mehr als 250 Gramm und ist in Österreich genehmigungspflichtig. Vielmehr meinte der 41-Jährige gegenüber den Beamten, dass er nicht glaube, dass es durch seine Drohne zu einer Gefährdung gekommen sei. Der 41-Jährige wurde auf freiem Fuß wegen vorsätzlicher Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt angezeigt. Das Strafgesetzbuch (StGB) sieht dafür eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor. Auch die Austro Control wurde über den Zwischenfall informiert.

Seit 2014 müssen Drohnen über 250 Gramm von der Austro Control genehmigt werden, für sie muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Das Luftfahrtgesetz sieht unter anderem ein absolutes Drohnen-Verbot über und im Umfeld von Flughäfen vor, also dort, wo Maschinen landen oder starten. Weitere Beschränkungen richten sich nach Gewicht des Flugkörpers und Einsatzgebiet. Auch sogenannte Spielzeugdrohnen, also Geräte unter 250 Gramm, die maximal 30 Meter hoch fliegen dürfen und nicht genehmigt werden müssen, können Einsatzhubschraubern gefährlich werden.

USA: Drohne löste Waldbrand aus

Eine abstürzende Drohne hatte Feuer gefangen. Der Pilot muss sich wegen dem Auslösen eines Waldbrands verantworten.

Im Coconino National Forest in ArizonaUSA, kam es diese Woche zu einem Waldbrand. Das Feuer zerstörte über 135 Hektar Waldland, bevor es von 30 Feuerwehrleuten gelöscht werden konnte. Die Ursache für das Feuer war eine Drohne. Dabei soll es sich um eine 40×40 cm große Hobbydrohne gehandelt haben, die über Grasland abgestürzt ist. Durch den Sturz hat sie Feuer gefangen und so den Waldbrand ausgelöst.

Milde Strafe

Der Pilot konnte ausfindig gemacht werden und wurde für das Auslösen eines Waldbrands angezeigt. In früheren Fällen in Arizona reichten die Strafen von Verwarnungen über gemeinnützige Arbeit bis hin zu Geld- und Haftstrafen. Da in diesem Fall keine Menschen zu Schaden gekommen sind und es schwierig sein wird dem Piloten Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer vorzuwerfen, wird er vermutlich mit einer Geldstrafe und/oder gemeinnütziger Arbeit davonkommen.

Drohnen haben in der Vergangenheit schon Probleme bei Waldbränden bereitet. Mehrmals versuchten Drohnenpiloten Waldbrände zu filmen, weshalb Löschflugzeuge nicht starten konnten. Diese fliegen üblicherweise tief, wodurch es zu Zusammenstößen mit den Drohnen hätte kommen können. Deshalb wurde ein Flugverbot von Drohnen bei Waldbränden erlassen. Abgesehen davon ist das Fliegen über US-Nationalparks erlaubt, solange die Drohnen nicht in der Wildnis starten oder landen.

Drohnen: Einheitliches Sicherungssystem

In der Schweiz soll das erste nationale Luftverkehrsmanagementsystem für Drohnen entstehen. Dies haben die Schweizer Flugsicherung skyguide sowie Airmap, die weltweit Management-Systeme zur Drohenüberwachung anbietet, am Montag bekanntgegeben. Ziel ist eine sichere Öffnung des Luftraums für die Drohnenwirtschaft.

Mit dem sogenannten «U-Space» solle es möglich sein, Millionen von Drohnen einen gesicherten Zugang zum europäischen Luftraum zu erlauben, teilten skyguide und Airmap am Montag gemeinsam mit. In der Schweiz wird es zum ersten Mal landesweit eingeführt. Vergleichbar sei das System mit dem amerikanischen «Unmanned Traffic Management» (UTM).

Zunächst wollen skyguide und AirMap in einer Pilotphase ab Juni 2018 die UTM-Plattform in die Infrastruktur von skyguide in der Schweiz integrieren. Damit sollen automatisierte Flugbewilligungen in einem einheitlichen Luftraum erteilt werden können. Die Umsetzung eines voll funktionsfähigen Luftverkehrsmanagementsystems für Drohnen wird laut den beteiligten Akteuren dann ab 2019 folgen. Im schweizerischen U-Space können sich die Benutzer dann über ein Blockchain gestütztes System registrieren.

Es soll ausserdem eine sofortige digitale Luftraumbewilligung geben und ein Echtzeit-Warnsystem für die Drohnenpiloten. Anschliessend sei das Ziel, das national etablierte System in ganz Europa anbieten zu können, sagte ein skyguide-Sprecher auf Anfrage. Der U-Space ist als «wirksamer Katalysator» für die Drohnenindustrie in der Schweiz geplant. Bei skyguide hätten sich die Drohenfluggesuche seit 2013 verzehnfacht. In der Schweiz gebe es immer mehr Firmen, die Drohnen nutzten. Ein Unternehmen in Zürich habe beispielsweise das erste Liefernetz mit Drohnen aufgebaut.

Bergretter setzen vermehrt auf Drohnen

Die Alpine Rettung Schweiz (ARS) verstärkt ihr Dispositiv mit sogenannten Fachspezialisten Drohnen. Dadurch sollen verunglückte Alpinisten schneller geortet werden können. Dafür rekrutierte die Alpine Rettung in einem ersten Schritt einen neuen Drohnenspezialisten, der den Fachbereich aufbauen und entwickeln soll. Dann geht es darum, die benötigten Fachspezialisten zu rekrutieren und sie zu schulen. Man lege grossen Wert darauf, dass die Retter eine fundierte Ausbildung erhielten und auf dem neusten Stand seien. Denn wenn es um Leben und Tod gehe, müssten die Piloten ihre Fluggeräte zuverlässig beherrschen. Ihre neuen Spezialisten will die Alpine Rettung allerdings keineswegs als Konkurrenz zu den kantonalen Polizeikorps verstanden wissen, die zunehmend Drohnen für die Bergung von Opfern anschaffen. Aber nicht alle können oder wollen sich Kopter leisten. Sie sollen ergänzend zu ihrem Dispositiv auf unsere Leute zugreifen können. Ebenso steht fest, dass der technologische Fortschritt Rettungshunde nicht ersetzen werde, denn die Drohnen haben nicht die einzigartigen Fähigkeiten der Hundenasen.

Erste bemannte Taxi-Drohne in China unterwegs

Die ersten Versuche mit der Taxi-Drohne sind geglückt. 40 Passagiere konnten bei den ersten Tests durch die Lüfte schweben. Das Unternehmen hofft auf einen offiziellen Start im Sommer.

Der erste bemannte Testflug mit einer Passagierdrohne ist geglückt. Der chinesische Hersteller hat ein Video veröffentlicht, um diesen Meilenstein in der Entwicklung bemannter Drohnen festzuhalten. Insgesamt sollen in diesem Testlauf bereits 40 Personen sicher transportiert worden sein.

Hu Huazhi, Firmengründer und Chef zählt ebenfalls zu den ersten Passagieren. Im Video spricht er von seiner Vision des autonomen Fliegens. Demnach soll es künftig möglich sein, dass Fahrgäste die Route festlegen und dann nur noch auf „Take off“ drücken müssen. Schon schweben sie durch die Lüfte zu ihrer Wunschdestination.

Drohne Mavic Air ausprobiert

Zwischen die schnuckelig kleine Drohne Spark und die größere Mavic Pro packt der chinesische Hersteller DJI eine neue, die Mavic Air. So fliegt sie sich.

Jetzt kommt die goldene Mitte: Zwischen die schnuckelig kleine Drohne Spark und die größere Mavic Pro packt der chinesische Hersteller DJI eine neue, die Mavic Air. Sie soll das Beste aus zwei Welten bringen. Wie die Spark passt sie auf die geöffnete Handfläche und lässt sich mit Gesten steuern. Doch ungeachtet der kompakten Bauform bietet sie eine lange Flugzeit von 21 Minuten. Die Kamera des neuen Hobbyfliegers hat ebenfalls etliche Pluspunkte: Bot die Spark nur eine Stabilisierung des Bildes mit einem Zweiachsen-Gimbal, kommt hier ein professionelles

Die Optik mit 1/2,3-Zoll-Sensor löst mit 12 Megapixel auf, die Brennweite liegt bei 24 Millimeter. Nun gelingen stabilisierte Videos in 4K-Auflösung mit 30 Aufnahmen in der Sekunde. Die Spark beherrscht nur Full-HD-Aufnahmen. So liegt die kleine Drohne also kameratechnisch auf Augenhöhe mit der Mavic Pro. Wie die große Schwester schafft sie Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern in der Sekunde in HD. Fotos und Videos landen entweder auf einer Micro-SD-Karte oder, das ist neu bei DJI, im internen Speicher, der acht Gigabyte fasst. Mit einem USB-C-Anschluss lassen sich die Medien exportieren.

Das Kamerasystem hat eine Panoramafunktion eingebaut: 25 Fotos werden automatisch aufgenommen und zu einem 32-Megapixel-Panorama zusammengefügt. Neu sind vordefinierte Flugmanöver mit feschen Namen wie Modi Rocket oder Droni. Was bislang ein gewisses fliegerisches Geschick erforderte, erledigt nun die Software, etwa die Erfassung eines sphärischen Panoramas, indem die Drohne rückwärts nach oben fliegt. Gleich anderen DJI-Modellen ist die Mavic Pro ebenfalls in der Lage, Personen automatisch zu folgen, auch dann, wenn sie schnell laufen oder Rad fahren.

 

Infos zu neuer DJI-Drohne vorab im Netz gelandet

Die „Mavic Air“ soll ein kleines Flugobjekt mit 4K-Kamera sein; offizielle Präsentation am Dienstag Einen Tag vor dem offiziellen DJI-Event sind Details zu dessen neuer Drohne ins Netz gelangt. Der Spartenblog DroneDJ veröffentlichte Spezifikationen zur „Mavic Air“, die eine Mischung aus der faltbaren Mavic Pro und der Spark, DJIs Einsteigerdrohne, darstellen soll. Das Gerät soll eine 4K-Kamera aufweisen und ein Ausweichsystem aufweisen. Offizieller Termin am Dienstag Preise und Veröffentlichungsdatum sind noch nicht bekannt. Eigentlich sollte der Schleier über der neuen Drohne erst am Dienstag gelüftet werden. DJI ist momentan der größte Hersteller von Hobbydrohnen. Das chinesische Unternehmen überzeugt mit hochwertigen, aber dennoch leistbaren Drohnen. Kamerahersteller Gopro kündige indes zuletzt an, sich aus diesem Geschäftsbereich zurückzuziehen.