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DJI Goggles: Brille ermöglicht Pilotenblick in Drohnen

DJI hat eine neue Brille für Drohnenpiloten angekündigt. Die DJI Goggles sind ein First-Person-View-System, das den Piloten während der Fahrt durch die Kamera seines Fluggeräts blicken lässt.

Die DJI Goggles beinhalten ein Display für jedes Auge. Wer eine Mavic Pro oder Phantom 4 mit den Goggles steuert, kann auch Flugfunktionen mit einem Touchpad auf der Seite der Brille ansteuern. Ansonsten muss die Drohnenfernbedienung genutzt werden.

Die DJI Goggles verwenden einen Strahlteiler, um ein Bild vor jedem Auge anzuzeigen. Pro Auge sollen 1.920 x 1.080 Pixel zur Verfügung stehen. Das Bild soll so wirken wie das eines 5,5 Meter großen Bildschirms in drei Metern Entfernung.

Durch das Ocusync-Funkübertragungssystem von DJI sollen maximal zwei DJI-Goggles mit einer Mavic-Pro-Drohne verbunden werden. Bei der Mavic Pro bietet DJI Goggles laut Hersteller sowohl 720p bei 60 fps als auch 1080p bei 30 fps mit einer Latenz von 110 Millisekunden.

Ein Touchpad, das in der Brille integriert ist, erleichtert den Zugriff auf das interne Menüsystem und soll Flugfunktionen wie Activetrack, Tapfly, Terrain Follow, Cinematic Mode und Tripod Mode aufrufen. Die DJI Goggles bieten Head Tracking, so dass die Drohnen Mavic Pro oder Phantom 4 mit Kopfbewegungen gesteuert werden können. Sowohl eine Giermöglichkeit des Fluggeräts als auch eine Kameraneigemöglichkeit sind vorhanden.

Alternativ kann die kardanische Aufhängung der Kamera über Kopfbewegungen gesteuert werden. Die Flugsteuerung wird dann mit der normalen Fernbedienung übernommen. Kombiniert mit dem Fixed-Wing-Modus kann die Mavic Pro wie ein Flugzeug geflogen werden. Der Pilot kann mit Hilfe von Kopfbewegungen praktisch aus dem Cockpit gucken.

DJI Goggles können mit der Mavic Pro über das Ocusync-Übertragungssystem schnurlos kommunizieren, während die Brille mit dem USB-Port der Fernsteuerung verbunden werden muss, wenn damit eine Drohne der Phantom-4-Familie und die Inspire 2 geflogen werden sollen. An den DJI Goggles kann über HDMI auch ein Videogerät angeschlossen werden, um Filme anzusehen.

Der Akku soll sechs Stunden Betrieb ermöglichen. Eine DJI Goggle soll rund 500 Euro kosten. Die Brille kommt am 20. Mai 2017 in den Handel.

DJI CrystalSky: Monitore ab sofort verfügbar

Nunmehr sind die hochwertigen DJI CrystalSky-Monitore erhältlich. Die FPV-Monitore des Herstellers DJI Innovations eignen sich vor allen Dingen für die professionelle Luftbild-Fotografie sowie Luftbild-Inspektion und fügen sich nahtlos in das DJI Ökosystem ein. Insgesamt drei Varianten – eine 5,5 Zoll große Variante und zwei 7,85 Zoll große Displays mit zwei unterschiedlichen Helligkeitsstufen – bietet DJI Innovations an. Preislich startet der CrystalSky-FPV-Monitor bei 549,- Euro.

Wichtigster Vorteil der DJI CrystalSky-Monitore gegenüber der Verwendung eines herkömmlichen Smartphones liegt in der hohen Displayhelligkeit, die die FPV-Monitore bieten. Damit sollen Blendungen beim Außeneinsatz – etwa durch direkte Sonneneinstrahlung – vermieden und eine bessere Lesbarkeit von Telemetrie- und FPV-Display gewährleistet werden. Die 5,5 Zoll sowie 7,85 Zoll große Variante kommt mit einer maximalen Helligkeit von 1000 cd/m² daher. Darüber hinaus bietet DJI Innovations eine weitere 7,85 Zoll große CrystalSky-Variante an, die mit einer Helligkeit von 2000 cd/m² aufwartet. Mit Auflösungen von jeweils 1920 x 1080 Pixeln (5,5 Zoll) bzw. 2048 x 1536 (7,85 Zoll) bieten die Displays HD-Auflösung.

Die Inbetriebnahme des DJI CrystalSky-Bildschirms ist mit zahlreichen DJI-Kameradrohnen und DJI Handheld-Gimbal möglich – egal ob DJI Phantom 4 (Standard, Advanced, Professional), DJI Phantom 3 (Advanced, Professional), DJI Matrice-Serie, DJI Osmo (außer Osmo Mobile) oder DJI Mavic Pro und DJI Cendence-Fernsteuerung. Die Verbindung zum Monitor wird je nach Gerät per WiFi oder per Controller-Anschluss (USB-Verbindung) hergestellt.

FPV-Display statt Smartphone: DJI-Zubehör à la Profi

Während bei den meisten DJI-Kameradrohnen ein Mobile Device zur Ansicht von FPV-Bildschirm und Telemetrie-Anzeige zum Einsatz kommt, kann bei Verwendung des DJI CrystalSky-Monitors auf ein solches Mobile Device verzichtet werden. Abgesehen von der höheren Bildschirm-Helligkeit sollen die FPV-Monitore von DJI deutliche Vorteile in Sachen Video-Decodierung bieten: Während herkömmliche Smartphones zumindest softwareseitig beschränkt sind, bietet der Decoder im CrystalSky-Bildschirm ein reibungsloses und für den Luftfilm-Anwendungsbereich optimiertes FPV-Erlebnis. DJI verspricht höchste Qualität bei der Ansicht von Echtzeit-Videos und eine minimale Latenz.

Weiterhin sind die DJI CrystalSky-Monitore mit einem integrierten Betriebssystem ausgestattet – die DJI GO- bzw. DJI GO 4-App ist direkt auf dem Bildschirm installiert. Somit soll im Vergleich zum Mobile Device ausgeschlossen sein, dass Junk- und Malware den reibungslosen Betrieb der Luftfilm-Applikation stört. Die im Bildschirm eingebettete DJI GO- und DJI GO 4-App beinhaltet dabei weiterhin die vielfältigen Funktionen sowie Features als auch die intuitive Benutzeroberfläche, wie sie auch im Rahmen der iOS- und Android-Version geschätzt werden. Features wie Telemetriedaten, FPV-Display, Kamerasteuerung, Bildmaterial- und Footage-Management oder Playback-Funktionen sind auch hier verfügbar. Kartenmaterial ist dank Offline-Funktion auch dann verfügbar, wenn eine aktuelle WLAN-Verbindung nicht verfügbar ist.

Externer Zwei-Zellen-Akku mit 4.920 mAh

Abgesehen vom internen Akku können die DJI CrystalSky-Monitore mit einem externen, 4.920 mAh starken Zwei-Zellen-Akku bestückt werden. Dadurch ergibt sich im Vergleich zu herkömmlichen Smartphones eine längere Betriebszeit. Der externe Akku unterstützt Quick Charging und sorgt bei den 7,85 Zoll und 5,5 Zoll großen Bildschirmen für eine Betriebszeit von jeweils 4 bis 5 Stunden bzw. 5 bis 6 Stunden.

Drohnen als Drohnen – Taxis für Menschen?

Kein Platz mehr auf der Erde, also geht es in die Luft. Erste Modelle stehen für Tests mit fliegenden Taxis bereit. Experten halten diese Entwicklung durchaus für möglich.

Wenn die U-Bahnen mal wieder zu voll und die Straßen voller Stau sind, dann wünscht man sich ein Taxi, das sich selbstständig in die Luft erhebt und einen zum gewünschten Ziel fliegt. Klingt futuristisch? Ginge es nach einem deutschen Start-up, könnte ein solches „Taxi der Lüfte“ schon ab 2018 durch deutsche Städte schwirren, um Personen von A nach B zu transportieren. Der Volocopter ist weiß, hat verglaste Türen, Ledersitze und fliegt mit 18 Rotoren – wie eine überdimensionale Drohne. Sobald das Lufttaxi der Bruchsaler Firma e-volo seine Zulassung erhält, wollen die Entwickler in Serienproduktion gehen.

Zwei Personen können in dem rein elektrisch betriebenen Multicopter Platz nehmen, neun Akkus versorgen ihn mit Strom. Und selbstständig fliegen kann die Maschine auch. Dass sie sowohl senkrecht starten und landen als auch in der Luft schweben kann, sind gute Voraussetzungen dafür, dass das „Taxi der Lüfte“ tatsächlich in engem Raum, also etwa in Städten eingesetzt werden könnte. Ein erster Test soll bald in Singapur stattfinden. Der Verkehrsminister der Stadt, Pang Kin Keong, erwägt den Volocopter einzusetzen, um den zunehmenden Verkehr Singapurs in den Griff zu bekommen. Bis 2030 werden sich Transportwege in Singapur stark verändern, meint der Politiker.

Fliegende Taxis in Dubai

Auch in Dubai könnten schon in diesem Sommer Drohnen-Taxis fliegen. Erste Tests laufen bereits. Das Emirat entschied sich allerdings für ein Produkt der chinesischen Firma Ehang. Die acht Rotoren der Drohne sind in gegenläufigen Paaren angeordnet. Genau wie der Volocopter startet und landet die Ehang184 senkrecht. Transportieren kann das von der Firma als „Autonomous Aeral Vehicle“ bezeichnete Fluggerät eine Person und einen Koffer. Zusammengeklappt soll es in jede normal große Parklücke passen. Mit einem einzigen Klick auf die Landkarte bringt es seinen Passagier selbstständig an das Wunschziel.

Immer mehr Firmen befassen sich mit fliegenden Fortbewegungsmitteln. Der amerikanische Fahrdienst Uber hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, mit seinem Projekt Elevate bis 2021 fliegende Taxis in die US-Städte zu bringen. Dutzende Start-ups arbeiten an Drohnen, die Menschen tragen können. Der Flugzeughersteller Airbus präsentierte im März ein fliegendes Auto – je nach Modul können Räder oder acht Rotoren montiert werden.

Die Zukunft der Fortbewegung in Städten liegt in der Luft. Das hält auch Armin Grunwald für möglich, der das Institut für Technikfolgenabschätzung am Karlsruher Institut für Technologie leitet. „Verkehr ist ein Problem, das immer bleiben wird. Auf der Erde sind wir kaum noch beweglich“, sagt er. Deswegen sei das Ausweichen in die Luft die logische Konsequenz.

Die Drohnen haben Elektroantriebe

Deshalb investierte die Europäische Union schon vor sechs Jahren 3,5 Millionen Euro in Forschungsprojekte, die Technologien für den Personenverkehr in der Luft entwickeln. Bis 2014 entwickelten Wissenschaftler im Projekt „Mycopter“ Steuerungssysteme, Bedieninterfaces und Navigationssysteme, die Menschen in der Luft von einem Ort an den anderen bringen sollen. Gleichzeitig fragten sie potenzielle Nutzer in verschiedenen europäischen Ländern, was sie von einer solchen Technologie erwarten würden. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten einem fliegenden, autonom gesteuerten Verkehrsmittel nicht abgeneigt wären. Bedenken äußerten sie bezüglich technischer Fragen wie Lärmbelästigung oder Energieversorgung.

Tatsächlich kann Ehang184, der wie der Volocopter rein batteriebetrieben ist, maximal 30 Minuten in der Luft bleiben. Lange Flüge sind noch nicht möglich, aber an besseren Akkus wird gearbeitet. Der Sorge um die Lärmbelastung lässt sich mit modernen, geräuscharmen Elektroantrieben entgegenwirken. Doch die Skepsis potenzieller Nutzer gegenüber den autonomen Fortbewegungsmitteln scheint zu wachsen. Rund zwei Drittel der kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung zum autonomen Fahren Befragten wollen sich nicht in ein solches Fahrzeug setzen. Als Hauptgrund nennen sie mögliche Unfälle. Von der Technik begeistert ist der Umfrage nach nur jeder Vierte.

Im Flugzeug fliegt zu 95 Prozent der Autopilot

Laut Grunwald ist es realistischer, autonome Verkehrsmittel zuerst in der Luft einzusetzen. „Obwohl es sehr futuristisch klingt, ist es technisch einfacher“, sagt er. Denn in der Luft müssten Geräte nicht plötzlich Kindern ausweichen, die auf die Straße laufen. Also sinkt die potenzielle Unfallgefahr. Dass keiner die fliegenden Drohnen nutzen wolle, glaubt Grunwald nicht. „Wir setzen uns ja auch ins Flugzeug. Und da fliegt 95 Prozent der Zeit der Autopilot“, sagt er. Einige Firmen entwickeln auch Modelle, die ein Passagier unter Umständen auch selbst steuern könnte, darunter auch der Volocopter. Voraussetzung dafür wäre aber ein entsprechender Führerschein.

Aktuell sei das größte Problem bei autonomen Fahrzeugen die Software, sagt Grunwald. Da es sich dabei um selbstlernende Systeme handelt, müsse überwacht werden, was genau das Gerät am Ende des Tages gelernt habe. „Lernen ist nicht automatisch etwas Positives“, sagt der Physiker. Eine Prüfsoftware, die automatisch anspringt, bevor jemand einsteigt, sei vorstellbar. Das Programm würde dann sicherstellen, dass das autonome Fahrzeug keine falschen Regeln gelernt hat, die nicht der Straßenverkehrsordnung entsprächen. Auch Taxi-Drohnen bräuchten solch ein Sicherheitssystem. Neben technischen Problemen muss die rechtliche Situation geklärt werden.

„Es ist eine Evolution“

Für den autonomen Verkehr in der Luft ist die Situation noch vollkommen ungeklärt. Es fehlen die rechtlichen Grundlagen. „Die unmittelbar bevorstehende Herausforderung ist und bleibt, überhaupt die Grundlagen für eine sichere und faire Integration von Drohnen in den bestehenden Luftverkehr zu legen“, sagt Stefan Jaekel von der Deutschen Flugsicherung. „Im Moment gibt es noch nicht einmal eine Registrierung von Drohnen in Deutschland“, sagt Jaekel. Deshalb seien noch viele Hürden zu nehmen, bis Passagier-Drohnen-Szenarien in Europa vorstellbar sind. Vor allem müsse die Ortung von Drohnen ermöglicht werden. Die DFS geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million Drohnen im deutschen Luftraum unterwegs sein werden. Die Bundesregierung arbeitet aktuell an einer Drohnenverordnung, die zumindest eine Kennzeichnungspflicht vorsieht. Wann sie in Kraft tritt, ist unklar – und auch inwieweit bemannte Drohnen in dem Gesetz überhaupt berücksichtigt werden.

Viele Vorteile hätte ein urbanes Mobilitätskonzept, das auf autonome Fluggeräte in der Luft setzt, durchaus: weniger Staus, weniger Abgase, mehr Freizeit. „Man darf auch nicht vergessen, dass 95 Prozent der Unfälle von Menschen verursacht werden“, sagt Grunwald. Er ist überzeugt: „Wenn die autonome Fortbewegung in der Luft oder an Land funktioniert, sind die Vorteile so groß, dass sich Akzeptanz einstellt.“ Man müsse nur aufhören, von Revolution zu sprechen. Bis sich das Stadtbild verändere, vergingen bestimmt noch 30 Jahre. „Es ist eine Evolution“, sagt Grunwald. „Und der Mensch ist sehr anpassungsfähig.“

Koppler gründen Drohnen-Lizenz-Unternehmen

Der Verkauf von Drohnen boomt nach wie vor. Den Boom der fliegenden Kameras machen sich zwei Koppler Jungunternehmer zunutze. Sie führen für Drohnen-Piloten die vorgeschriebene Anmeldung bei der Luftfahrtbehörde durch.

Seit Weihnachten wurden in Österreich laut Spielzeughandel mehr als 25.000 Drohnen verkauft. Dass mit dem Einsatz der fliegenden Kameras auch strenge Vorschriften gelten, egal ob Hobby- oder gewerblicher Drohnennutzer, wissen nur die wenigsten Piloten. Spätestens seit Marcel Hirscher bei einem Skirennen im Jahr 2015 nur knapp nicht von einer über der Piste fliegenden Fernsehdrohne getroffen wurde, wird über die Sicherheit der Fluggeräte diskutiert.

Drohnencrash hinter Marcel Hirscher beim Slalom in Madonna di Campiglio

ORF

2015 stürzte knapp hinter Marcel Hirscher eine Fernsehdrohen auf die Skipiste

Die vorgeschriebene Anmeldung der fliegenden Kameras bei der Luftfahrtbehörde ist verpflichtend, aber auch zeitintensiv. Den dafür notwendigen bürokratischen Aufwand kennen zwei Jungunternehmer aus Koppl und gründeten deshalb das Unternehmen drohnenbewilligung.at, dass nun den Anmeldungs-Prozess österreichweit für angehende Drohnen-Piloten übernimmt.

„Der Ausgangspunkt war, dass ich selber durch das Modellfliegen auf Drohnen gestoßen bin und habe bei der Luftfahrtbehörde in Österreich im Herbst 2016 die ersten Versuche gestartet dort meine Drohne bewilligen zu lassen und bin auf das Resultat gestoßen, dass das für den Ottonormalverbraucher recht undurchsichtig und schwierig ist“, sagte Firmengründer und Techniker Alexander Kloiber.

Drohne Drohnenflug Flugdrohne

ORF

Große Nachfrage von Drohnen-Piloten

Der Anmeldungs-Dienst der Koppler Firma kostet den Drohnen-Piloten 49 Euro. Hinzu kommen 370 Euro für die nötige Versicherung und die Lizenz der Luftfahrtbehörde. Laut Firmengründer ist die Nachfrage von Hobby- und gewerblichen Drohnennutzern wegen des zeitintensiven bürokratischen Aufwands groß.

Die neue Drohne GoPro Karma im Test

Nun also doch: Mit rund einem halben Jahr Verzögerung soll die GoPro Karma jetzt auch in Deutschland abheben. Die Konkurrenz – insbesondere die kompakte Dji Mavic Pro – wird es dem Neuling nicht leicht machen, der von Anfang an mit Problemen zu kämpfen hatte: Der Akku erzwang einen frühzeitigen Geräterückruf, noch bevor die Drohne deutschen Boden erreicht hatte. Und damit nicht genug: Der Test zeigt, dass GoPro die Zeit offenbar nicht genutzt hat.

GoPro Karma-Drohne © COMPUTER BILD

Die Karma lässt sich zusammenfalten und in einem Rucksack verstauen.

GoPro Karma

komplett ohne ZusatzsensorenDas Auffälligste vorweg: Die Karma hinkt schon auf dem Datenblatt der Konkurrenz hinterher. Andere Drohnen machen das Fliegen mit immer mehr Sensoren sicherer und einfacher, die Mavic Pro bietet sogar eine Gestensteuerung. Doch die GoPro hat weder Kollisionssensoren noch Ultraschall zur Positionsbestimmung oder eine Tracking-Funktion, um automatisch etwa dem Piloten zu folgen. Für Einsteiger gibt es lediglich eine Simulation, die die Drohne nebst Fernbedienung („Controller“) erläutert und den Piloten virtuell üben lässt. Wie wenig das später in der Flugpraxis hilft, sollte sich im weiteren Testverlauf zeigen.

Weil GoPro mit Action-Cams groß wurde, verfolgt der Hersteller mit der Karma einen interessanten und durchaus nachvollziehbaren Ansatz: Während die meisten anderen Quadcopter eine fest verbaute Kamera haben, kommt an der Karma die bewährte Action-Cam Hero5 oder Hero4 zum Einsatz. Wenn die Drohne Pause hat, lässt sich die Kamera mitsamt der bildstabilisierenden Halterung (Gimbal) abnehmen und auf einen mitgelieferten Handgriff (Karma Grip) montieren. So genügt Actionfans eine einzige Kamera für Luft- und Bodenaufnahmen. Die Idee ist nicht schlecht, hat aber auch einen Nachteil: Die Action-Cam ist vergleichsweise groß und schwer. Beim Kalibrieren der Kamera schlägt sie je nach Untergrund fast auf dem Boden auf und beim Landen bekommt die Drohne schnell Übergewicht nach vorne. Zwar ist die Karma wie auch die Mavic Pro faltbar, mit fast 1.900 Gramm fällt sie aber sehr schwer aus. Bei der Bildqualität zeigt sich aber die langjährige Erfahrung des Herstellers im Action-Cam-Bereich: Die an der Drohne angebrachte GoPro Hero5 Black lieferte satte Farben und eine gewohnt gute Schärfe.

Eher schwer ist auch die Fernsteuerung, die aber gut in der Hand liegt und sehr übersichtlich ist. Hier gibt es einen Knopf zum Anschalten des Controllers, einen für den Start der Rotoren und zwei Joysticks für die Steuerung. Nach Druck auf den „Come Home“-Knopf fliegt die Karma zurück zum Piloten. Die Sticks liegen tief im Gehäuse, sodass die Bedienung fast nur von oben möglich ist. Besonders feinfühlige Piloten steuern ihre Drohne jedoch gerne, indem sie beispielsweise einen Stick mit Daumen und Zeigefinger umfassen. Bei mehreren Flugversuchen reagierte die Karma zudem etwas träge auf Eingaben über den Joystick.

GoPro-Drohne Karma © COMPUTER BILD

Der Controller: recht groß, aber übersichtlich. Auffällig sind die sehr tief liegenden Joysticks.

GoPro Karma: Test-Flug mit Enttäuschungen

Die Erwartungen vor dem Flug waren hoch, wirbt GoPro doch unter anderem mit dem Slogan „Leicht zu fliegen“. Aber schon mit dem ersten Abheben war klar: Die Drohne von GoPro ist noch längst nicht ausgereift. So funktionierte beim ersten Versuch der Autostart nur teilweise, mal hob die Karma ab, mal gingen die Motoren wieder aus. Zudem konnte die Drohne ihre Position im Schwebeflug nicht halten. Ließ der Pilot die Joysticks los, sank sie langsam nach unten, anstatt wie üblich an Ort und Stelle stehen zu bleiben. Es ist unverständlich, dass GoPro das nicht in den Griff bekommen hat. Ein zweites Testgerät sollte deshalb Klarheit bringen. Das neue Modell startete zuverlässig, hatte aber erneut Probleme, seine Position in der Luft einigermaßen exakt zu halten. Mitten im Flug auf freier Fläche verlor das zweite Modell außerdem mehrfach das GPS-Signal und war nur mit Mühe zurückzuholen. So verlieren unerfahrene Piloten schnell das Vertrauen zur Drohne. Und auch die Flugzeit konnte im Test nicht ganz überzeugen. Der Akku, der im Flug auch die Action-Cam mit Strom versorgt, machte nach 15 Minuten schlapp. Ob der Action-Cam-Akku vor dem Flug aufgeladen ist oder nicht, spielt beim rund 20-mal größeren Drohnen-Akku keine Rolle.

Eine sehr clevere Funktion der Karma ist da nur ein schwacher Trost. Mit der sogenannten Passenger-App (kostenlos in den App Stores) können bis zu drei Personen mit ihren Smartphones oder Tablets den Live-Stream der Drohne betrachten. So entfällt die Rudelbildung um den Steuermann und seinen Controller. Und wer schon eine GoPro-Action-Cam hat, kann die Karma auch ohne Kamera für rund 1.000 Euro bestellen (kompatibel ab Hero4).

Schweizer Gefängnisse kaufen „Drohnen-Detektionsanlagen“

Aufgrund der häufigen Vorkommnisse vom Einschmuggeln verbotener Gegenstände, kaufen zwei Schweizer Gefängnisse „Drohnen-Detektionsanlagen“ vom Rüstungskonzern Rheinmetall. Kameras, Infrarot und Radar kommen zum Einsatz. Mit einer Mischung aus Radar, Infrarot-Sensoren und Videokameras soll das Abwehrsystem vom Typ „Radshield“ alle fliegenden Objekte im Bereich der Haftanstalten erfassen und das Wachpersonal alarmieren. Auch Gegenstände, die über die Gefängnismauer geworfen werden, würden registriert.

Die Versuche mit ferngesteuerten Drohnen, verbotene Gegenstände auf das Gelände von Justizvollzugsanstalten zu transportieren, haben in den vergangenen Jahren Rheinmetall zufolge weltweit erheblich zugenommen. Für Rheinmetall handele es sich deshalb um wichtige Erstaufträge beim Schutz ziviler Objekte vor Drohnen.

Neue Drohnenverordnung in Deutschland

Die Regeln zum Fliegen einer Drohne – d.h. eines unbemannten Flugobjekts (unmanned aircraft vehicle / UAV) – sind insbesondere nach Gewicht des Flugkörpers gestaffelt. Unter dem Gewicht versteht man das Abfluggewicht der Drohne, daher das Gesamtgewicht inklusive Kamera, Gimbal, Akku und Co. Außerdem gelten die neuen Drohnen-Regeln für den Betrieb außerhalb von Modellflugplätzen. Drohnen-Flüge innerhalb von Modellflugplätzen bleiben von der Neuregelung weitestgehend unberührt – lediglich die Kennzeichnungspflicht ist hier ebenfalls erforderlich.

Anmerkung: Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist natürlich auch bei Inkrafttreten der novellierten Drohnen-Regeln weiterhin Pflicht – unabhängig davon, ob das Fluggerät privat oder gewerblich eingesetzt wird.

 

  • Abfluggewicht von mehr als 250 Gramm (ab 0,25 Kg): Drohnen und Multikopter mit einem Abfluggewicht von über 250 Gramm (z.B. DJI Mavic, DJI Phantom 4, DJI Phantom 3, DJI Inspire 1 sowie DJI Inspire 2) müssen mit dem Namen und der Adresse des Besitzers gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung muss sichtbar, dauerhaft und feuerfest sein – zum Beispiel eine Aluminium-Plakette. Diese muss den Namen und die Anschrift des Eigentümers / Steuerers enthalten.
  • Abfluggewicht von mehr als zwei Kilogramm (ab 2,0 Kg): Piloten, die Drohnen und Multikopter mit einem Abfluggewicht von mehr als zwei Kilogramm in Betrieb nehmen (z.B. DJI Inspire 1, DJI Inspire 2), benötigen zusätzlich zur Namens- und Adressplakette einen so genannten Flugkundenachweis. Der Nachweis über Erfahrungen mit Drohnen kann durch Prüfung einer durch das Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle oder alternativ durch einen Luftsportverband (Modellflugverband) erlangt werden. Die Nachweise gelten für fünf Jahre. Für den Betrieb im Rahmen von Modellflugplätzen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.
  • Abfluggewicht von mehr als fünf Kilogramm (ab 5,0 Kg): Drohnen und Multikopter mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm (z.B. DJI S900, DJI S1000 Spreading Wings, DJI Matrice M600 – je nach Zuladung) benötigen darüber hinaus eine Aufstiegserlaubnis, die von den jeweiligen Landesluftfahrtbehörden der einzelnen Bundesländer erteilt wird. Infos zu Aufstiegsgenehmigungen und zur Erteilung einer Aufstiegserlaubnis gibt es hier: Drohnen-Aufstiegserlaubnis beantragen.
  • Abfluggewicht von mehr als 25 Kilogramm (ab 25 Kg): Betriebsverbot – nicht mehr gestattet

Weitere Regeln und Rahmenbedingungen

  • Drohnen und Multikopter dürfen lediglich bis zu einer maximalen Flughöhe von 100 Metern gesteuert werden. Das bedeutet auch: Ab 100 Meter dürfen Drohnen nur fliegen, wenn eine behördliche Ausnahmeerlaubnis bei den Landesluftfahrtbehörden eingeholt wurde.
  • Drohnen und Multikopter dürfen lediglich in Sichtweite – daher mit direktem Sichtkontakt und nicht allein unter Verwendung technischer Hilfsmittel wie FPV-Brille oder FPV-Monitor – gesteuert werden.
  • FPV-Flüge mit einer FPV-Brille sind erlaubt, wenn das Flugmodell (z.B. FPV-Racer) nicht schwerer als 0,25 Kilogramm wiegt und darüber hinaus nicht mehr als 30 Meter hoch geflogen wird. Außerdem sind FPV-Flüge mit Videobrille über 0,25 Kilogramm erlaubt, wenn eine zweite Person den Steuerer auf Gefahren im Flugbetrieb hinweist. Eine zweite Fernsteuerung ist dazu nicht erforderlich (Trainerschaltung). Die Flüge müssen weiterhin natürlich in Sichtweise des Steuerers bzw. der jeweiligen Begleitperson stattfinden.
  • Drohnen und Multikopter müssen bemannten Luftfahrzeugen stets ausweichen.
  • für gewerbliche Nutzer wird das aktuell bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Künftig ist der Betrieb außerhalb der Sichtweite zwar erlaubt, aber genehmigungspflichtig. Damit wird der Betrieb gewerblicher Drohnen erleichtert und es werden neue Geschäftsmodelle ermöglicht.
  • für den Betrieb von Flugmodellen mit einer Gesamtmasse von weniger als fünf Kilogramm ist nunmehr keine Erlaubnis (allgemeine Aufstiegserlaubnis oder Einzelgenehmigung) erforderlich – egal ob das Flugmodell privat oder gewerblich eingesetzt wird.
  • für alle Flüge von Modellen mit mehr als fünf Kilogramm ist stets eine Erlaubnis (Aufstiegserlaubnis) erforderlich.
  • für Flüge bei Nacht ist eine Erlaubnis (Aufstiegserlaubnis) erforderlich.

Drohnen in sensiblen sowie bewohnten Gebieten verboten

  • verboten sind alle Gefährdungen und Behinderungen durch Drohnen und Multikopter
  • verboten ist der Einsatz und Betrieb von Drohnen und Multikoptern innerhalb oder in der Nähe von folgenden sensiblen Bereichen (Mindestabstand 100 Meter):
    • Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften
    • Menschenansammlungen
    • Naturschutzgebieten
    • Hauptverkehrswegen wie Bundesautobahnen oder eng befahrenen Verkehrswegen
    • An- und Abflugbereichen und Kontrollzonen von Flugplätzen
  • Drohnen und Multikopter mit einem Gewicht von mehr als 0,25 Kilogramm dürfen nicht über Wohngrundstücken eingesetzt werden
  • Drohnen und Multikopter, die optische oder akustische Funksignale empfangen, aufzeichnen oder übertragen können, dürfen nicht über Wohngrundstücken eingesetzt werden – unabhängig vom Gewicht. Kameradrohnen über bewohnten Gebieten / im Wohngebiet sind damit grundsätzlich verboten.
  • Grundstückseigentümer dürfen Ausnahmen für Flüge mit Kameradrohnen erlauben. Somit sind logischerweise auch Flüge über dem eigenen Grundstück jederzeit möglich.

Davon ab gilt bei allen Verboten: Behörden dürfen Ausnahmen und Sondergenehmigungen erteilen, sofern vom Fluggerät keine besondere Gefahr ausgeht und der Flugverkehr nicht maßgeblich gefährdet wird.

Seit Freitag gilt die neue Drohnenverordnung in Deutschland

Für Drohnenbesitzer in Deutschland beginnt mit der am Freitag in Kraft getretenen neuen Drohnen-Verordnung eine neue Zeitrechnung. Sie soll das bisher eher unübersichtliche Regelwerk vereinfachen und die bisherige Wildwest-Stimmung am Drohnenhimmel in geordnete Bahnen lenken. „Das sind aus meiner Sicht hochvernünftige Maßnahmen, um den Masseneinsatz von Drohnen möglich zu machen“, sagt der Chef der Prüfgesellschaft TÜV Nord, Dirk Stenkamp, „denn der Einsatz dieser Fluggeräte kann nicht nur hochgradig gefährlich sein, sondern auch die Privatsphäre vieler Menschen beeinträchtigen.“ Die Neuordnung wurde nötig, um den rasant wachsenden Markt der Drohnenflieger zu regulieren. Denn die Zahl der Drohnen in Deutschland ist mittlerweile stark gestiegen und dürfte Schätzungen zufolge bei rund 500 000 liegen. Unter anderem bei Einsätzen von Polizei und Rettungskräften, über Menschenansammlungen sowie in An- und Abflugbereichen von Flughäfen herrscht Flugverbot. Für Drohnen ab 250 Gramm oder wenn Geräte Töne und Bilder aufnehmen können, sind Flüge über Wohngrundstücken tabu. Generell dürfen Drohnen maximal 100 Meter hoch aufsteigen. Ausgenommen sind Modellfluggelände – oder wenn der Steuerer einen Kenntnisnachweis hat.

Doch trotz einer Informationskampagne der Behörden gibt es bei so manchem Drohnenbetreiber noch so manches Fragezeichen. „Bei uns gibt es vor allem Anfragen zu den Stellen, bei denen Drohnenbesitzer ihren Kenntnis-Nachweis erlangen können“, sagt Cornelia Cramer vom Luftfahrtbundesamt (LBA) in Braunschweig.
Diese Führerschein-ähnliche Bescheinigung müssen Betreiber von mehr als zwei Kilogramm schweren Drohnen künftig für den Betrieb der Geräte nachweisen. Spezielle Einrichtungen, die diese Kenntnisse vermitteln und prüfen sollen, gibt es bisher so noch nicht. „Diese Stellen werden noch zu definieren sein“, sagt ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums in Berlin. Daher gibt es bis zum 1. Oktober dafür auch eine Schonfrist. Das gilt auch für die Kennzeichnungspflicht der Geräte ab einem Gewicht von 250 Gramm. Viele private Drohnenpiloten gehen zudem irrtümlich davon aus, ihr Fluggerät sei im Rahmen der Privathaftpflicht versichert. Doch wenn das Gerät abstürzt, haftet der Pilot oder auch der Halter für alle Schäden – egal, ob der Pilot die Schuld am Absturz trägt oder nicht. Denn auch privat genutzte Drohnen sind Luftfahrzeuge und unterliegen der gesetzlich angeordneten Versicherungspflicht. Eine generell recht hohe Nachfrage nach der aktuellen Rechtslage wird daher auch von den Luftämtern bestätigt – die örtliche Luftaufsicht ist in Deutschland Ländersache. Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel etwa berichtet über ein generell hohes Interesse an Informationen zur Rechtslage. Völlig unklar sei noch, wie sich die neue Luftverkehrsordnung, die zudem grundsätzlich das Überfliegen von Wohngrundstücken verbietet, auswirkt. Auch auf der gerade zu Ende gegangenen Aero-Luftfahrtmesse in Friedrichshafen waren die immer beliebter werdenden zivilen Drohnen ein dominierendes Thema – wie auch die Debatte um den Umgang mit Verstößen, die sich oft aus Unwissen ergeben.
Dabei sind die Fallzahlen insgesamt aber relativ gering – auch im Umfeld von Flughäfen. Trotz weltweit zunehmender Zahlen von Sichtungen und Berichten über Beinahe-Kollisionen hat es am Himmel über Deutschland noch keinen Zusammenstoß zwischen einer Drohne und einem Flugzeug gegeben. „Diese Premiere ist uns Gott sei Dank bisher erspart geblieben“, sagt Germout Freitag, der Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. „Meist sind es eh große Drohnen – die kleineren spielen in den Höhen kaum eine Rolle.“ Die offizielle Zahl hinke wohl hinter der öffentlichen Wahrnehmung etwas hinterher, meint er.
Das Luftfahrtbundesamt (LBA) – die zentrale Meldestelle für Störfälle bei deutschen Airlines im gewerblichen Luftverkehr – registrierte im Vorjahr 15 Meldungen zu Drohnensichtungen und Beinahe-Zusammenstößen. Die Zahlen unterscheiden sich stark von denen der Deutschen Flugsicherung (DFS), weil die auch von Freizeit- oder anderen Piloten Störmeldungen aufnimmt – sofern sie dem Lotsen eine Sichtung melden. Im Jahr 2015 wurden ihr bundesweit 14 Drohnen-Sichtungen gemeldet – im Jahr darauf mit 64 aber schon fast fünf Mal soviel. Allein 58 davon waren in der Nähe eines Flughafens. Das Positive: Bis Anfang Februar gab es bei der DFS überhaupt keine derartigen Sichtungen.

Nackte Frau von Drohne gefilmt

Filmreife Szenen spielten sich in München ab. Im Zentrum wurde eine nackte Frau  beim Sonnenbaden auf Ihrer Dachterrasse von einer Drohne gefilmt. Nachdem Sie dies bemerkt hatte, ging Sie auf die Strasse, wo sie 2 Männer ansprach, die gerade eine Drohne verpackten. Die Männer sagten, dass sie nur die Dächer der Umgebung gefilmt haben. Später kamen der Frau Zweifel und sie wandte sich an die Polizei. Die ermittelt jetzt wegen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ und eines möglichen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz.

Auch HOFER hat nun eine Drohne im Sortiment

Das angebotene Produkt hat eine super Qualität und vergleichsweise guten Preis. Nachdem Drohnen noch immer boomen wie zu Weihnachten letzten Jahres, werden auch zu Ostern diesen Jahres wieder viele Drohnen verschenkt. Diese Chance will sich auch die Firma Hofer nicht entgehen lassen. Der Diskonter verkauft ab Donnerstand vor Ostern eine Drohne von der Firma Yuneec. Dabei handelt es ich um die Yuneec Breeze 4K Selfie-Drohne. Diese hat einen Durchmesser von kompakten 24 Zentimetern und bringt 385 Gramm auf die Waage. Absolutes Highlight ist die integrierte 4K-UHD-Kamera für hochauflösende Fotos und Videos. Darüber hinaus verfügt die Breeze über diverse automatische Flugmodi (Pilot, Selfie, Orbit, Journey und Follow-Me), mit denen sich die Nutzer selbst fotografieren oder filmen können, ohne die Drohne dabei steuern zu müssen. Dank einer Return-Home-Funktion landet das Fluggerät automatisch per Knopfdruck.