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Erste bemannte Taxi-Drohne in China unterwegs

Die ersten Versuche mit der Taxi-Drohne sind geglückt. 40 Passagiere konnten bei den ersten Tests durch die Lüfte schweben. Das Unternehmen hofft auf einen offiziellen Start im Sommer.

Der erste bemannte Testflug mit einer Passagierdrohne ist geglückt. Der chinesische Hersteller hat ein Video veröffentlicht, um diesen Meilenstein in der Entwicklung bemannter Drohnen festzuhalten. Insgesamt sollen in diesem Testlauf bereits 40 Personen sicher transportiert worden sein.

Hu Huazhi, Firmengründer und Chef zählt ebenfalls zu den ersten Passagieren. Im Video spricht er von seiner Vision des autonomen Fliegens. Demnach soll es künftig möglich sein, dass Fahrgäste die Route festlegen und dann nur noch auf „Take off“ drücken müssen. Schon schweben sie durch die Lüfte zu ihrer Wunschdestination.

Drohne Mavic Air ausprobiert

Zwischen die schnuckelig kleine Drohne Spark und die größere Mavic Pro packt der chinesische Hersteller DJI eine neue, die Mavic Air. So fliegt sie sich.

Jetzt kommt die goldene Mitte: Zwischen die schnuckelig kleine Drohne Spark und die größere Mavic Pro packt der chinesische Hersteller DJI eine neue, die Mavic Air. Sie soll das Beste aus zwei Welten bringen. Wie die Spark passt sie auf die geöffnete Handfläche und lässt sich mit Gesten steuern. Doch ungeachtet der kompakten Bauform bietet sie eine lange Flugzeit von 21 Minuten. Die Kamera des neuen Hobbyfliegers hat ebenfalls etliche Pluspunkte: Bot die Spark nur eine Stabilisierung des Bildes mit einem Zweiachsen-Gimbal, kommt hier ein professionelles

Die Optik mit 1/2,3-Zoll-Sensor löst mit 12 Megapixel auf, die Brennweite liegt bei 24 Millimeter. Nun gelingen stabilisierte Videos in 4K-Auflösung mit 30 Aufnahmen in der Sekunde. Die Spark beherrscht nur Full-HD-Aufnahmen. So liegt die kleine Drohne also kameratechnisch auf Augenhöhe mit der Mavic Pro. Wie die große Schwester schafft sie Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern in der Sekunde in HD. Fotos und Videos landen entweder auf einer Micro-SD-Karte oder, das ist neu bei DJI, im internen Speicher, der acht Gigabyte fasst. Mit einem USB-C-Anschluss lassen sich die Medien exportieren.

Das Kamerasystem hat eine Panoramafunktion eingebaut: 25 Fotos werden automatisch aufgenommen und zu einem 32-Megapixel-Panorama zusammengefügt. Neu sind vordefinierte Flugmanöver mit feschen Namen wie Modi Rocket oder Droni. Was bislang ein gewisses fliegerisches Geschick erforderte, erledigt nun die Software, etwa die Erfassung eines sphärischen Panoramas, indem die Drohne rückwärts nach oben fliegt. Gleich anderen DJI-Modellen ist die Mavic Pro ebenfalls in der Lage, Personen automatisch zu folgen, auch dann, wenn sie schnell laufen oder Rad fahren.

 

Infos zu neuer DJI-Drohne vorab im Netz gelandet

Die „Mavic Air“ soll ein kleines Flugobjekt mit 4K-Kamera sein; offizielle Präsentation am Dienstag Einen Tag vor dem offiziellen DJI-Event sind Details zu dessen neuer Drohne ins Netz gelangt. Der Spartenblog DroneDJ veröffentlichte Spezifikationen zur „Mavic Air“, die eine Mischung aus der faltbaren Mavic Pro und der Spark, DJIs Einsteigerdrohne, darstellen soll. Das Gerät soll eine 4K-Kamera aufweisen und ein Ausweichsystem aufweisen. Offizieller Termin am Dienstag Preise und Veröffentlichungsdatum sind noch nicht bekannt. Eigentlich sollte der Schleier über der neuen Drohne erst am Dienstag gelüftet werden. DJI ist momentan der größte Hersteller von Hobbydrohnen. Das chinesische Unternehmen überzeugt mit hochwertigen, aber dennoch leistbaren Drohnen. Kamerahersteller Gopro kündige indes zuletzt an, sich aus diesem Geschäftsbereich zurückzuziehen.

Drohne rettet zwei Schwimmer vor dem Ertrinken

Mit einer neuen Drohne rettete die australische Küstenwache zwei erschöpften Schwimmern am Wochenende das Leben.

Eigentlich sollte der Einsatz einer neuen Drohne am Strand des australischen New South Wales nur ein Übungseinsatz für die ortsansässigen Rettungsschwimmer werden. Bei einem Rundflug über die Brandung entdeckte Drohnen-Pilot Jai Sheridan jedoch zwei Schwimmer, die in den meterhohen Wellen um ihr Leben kämpften. Der Pilot steuerte die Flugdrohne kurzerhand zu den beiden Schwimmern und ließ sie einen so genannten Rescue Pod abwerfen. Das kleine gelbe Paket bläst sich im Wasser automatisch auf und lieferte somit eine kleine Rettungsinsel, die die beiden jungen Männer sicher an Land brachte. Die Rettung dauerte nur 70 Sekunden und wurde von der Drohnen-Kamera als Video aufgezeichnet. Laut Sheridan hätte die Rettung durch einen Rettungsschwimmer sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen.

Die Little Ripper getaufte Drohne ist Teil eines neuen Hai-Sichtungsprogramms, das diesen Sommer an den australischen Stränden gestartet wurde. Dabei kommt ein Algorithmus zum Einsatz, mit dessen Hilfe die Flugdrohnen Haie und in Not geratene Menschen automatisch erkennen sollen. Auch als Unterstützung für Rettungsschwimmer sollen sich die Little Ripper bewähren. Gerade an schwer zugänglichen Stränden oder bei meterhohen Wellen sind sie schneller und effektiver als ein menschlicher Retter.

Tessiner Start-up erzeugt mit Drohnen billigen Strom

Weil der Wind weiter oben stärker bläst, werden Windturbinen immer höher. Noch weiter geht das Start-up Skypull.

Der Wind hebt die Drohne wie einen Drachen nach oben. Die Leine, an dem sie befestigt ist, rollt aus. Durch das Ausrollen wird wie bei einem Dynamo im Generator am Boden Strom erzeugt. Danach leitet die Drohne einen kontrollierten Sturzflug ein, bevor sie wieder in den Drachenmodus übergeht. Im Fallwind generieren die kleinen Propeller an ihren Ecken Strom. Diesen braucht sie, um ihre eigenen Batterien wieder aufzuladen. Mit den Batterien kann sie sich selbst steuern oder bei einem Sturm selbstständig landen und dann wieder starten.

Entwickelt hat die Drohne das Tessiner Start-up Skypull. Einer der Gründer, Nicola Mona, stellte sie gestern am Stromkongress in Bern vor. Die Idee ­dahinter sei, weiter nach oben zu ­kommen, sagt er. Denn die Windstärke nehme mit zusätzlicher Höhe exponentiell zu. Zudem sei der Wind weiter oben konstanter. Skypull könne daher an mehr Tagen Strom generieren als klassische Windturbinen. Dadurch seien die Kosten pro Einheit erzeugter Energie halb so hoch wie beim Durchschnitt hiesiger Windturbinen.

Dass es etwas bringt, weiter nach oben zu gehen, wussten schon die Niederländer. Ihre zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelten Holländerwindmühlen waren höher als ihre Vorgänger, rund 30 Meter hoch. Ihre Leistung fiel sowohl wegen der grösseren Flügel ­höher aus als auch wegen der stärkeren Windexposition. In den vergangenen Jahren sind Windturbinen in die Höhe geschossen wie noch nie zuvor. Seit ­Dezember ist im deutschen Gaildorf eine Windturbine in Betrieb, die bis zur Nabe – dort, wo die Rotorblätter befestigt sind – 178 Meter misst. Bis zur Spitze des nach oben zeigenden Rotorblatts ist sie 246,5 Meter hoch. Und vor der britischen Küste nahmen im Mai vergangenen Jahres 32 Windturbinen des dänischen Herstellers Vestas den Betrieb auf, die vom Meeresspiegel bis zur Rotorblattspitze 195 Meter messen.

Boeings Forscherteam hat eine Drohne entwickelt, die bis zu 250 Kilogramm Nutzlast durch die Luft transportieren kann. Autonom.

Boeing baut eine Drohne, die 250 Kilogramm Nutzlast in der Luft transportieren kann.  Der aktuelle Prototyp dieser Drohne soll die Basis für Boeings künftige Drohnen-Plattform „Unmanned electric vertical-takeoff-and-landing (eVTOL) Cargo Air Vehicle (CAV)“ bilden. Boeing will mit der 250-kg-Nutzlast-Drohne (Cargo Air Vehicle), das autonome Fliegen und Zustellen von Nutzlasten erproben.

Die Drohne soll laut Boeing bereits erste Flugtests am beziehungsweise im Forschungslabor von Boeing im US-Bundesstaat Missouri absolviert haben. Boeings Youtube-Video zeigt die Drohne, die Boeings Ingenieure in nur drei Monaten entwickelt haben wollen, allerdings vor allem beim Zusammenbau und im stehenden Zustand. Besonders viel Flugerfahrung scheint Boeing mit der Drohne also noch nicht gesammelt zu haben…

Acht elektrisch betriebene Rotoren treiben die Drohne an. Das CAV ist 4,57 Meter lang, 5,49 Meter breit und 1,22 Meter hoch. Die Drohne von Boeing HorizonX wiegt 339 Kilogramm. Boeing macht aber weder Angaben zur Geschwindigkeit noch zur Reichweite beziehungsweise zur Akku-Laufzeit. Ebensowenig verrät Boeing, wie lange die bereits durchgeführten Testflüge gedauert haben.

GoPro steigt aus dem Drohnen-Geschäft aus

Die GoPro-Drohne „Karma“ habe in einem hart umkämpften Markt Probleme bei der Profitabilität gehabt, räumte die kalifornische Firma am Montag ein. In dem Geschäft sind vor allem asiatische Anbieter wie DJI stark.

Außerdem würden die schärferen Regeln für Drohnenflüge die interessierte Zielgruppe in den kommenden Jahren voraussichtlich schrumpfen lassen, erklärte GoPro. Mit dem Ausstieg soll die weltweite Mitarbeiterzahl von 1.254 auf unter 1.000 sinken.

GoPro hatte mit dem Einstieg in den Drohnen-Markt große Hoffnungen auf eine Belebung seines Geschäfts verbunden, nachdem das anfängliche rasante Wachstum bei Actionkameras für Sportler oder Abenteurer vorbei war. Doch GoPro verpatzte den Marktstart und musste das mit Spannung erwartete Gerät nach nur zwei Wochen wegen Absturzgefahr zurückrufen. Als Problem wurde die Verriegelung des Batteriefachs ausgemacht – dadurch hätten sich in einigen Fällen die Akkus gelöst und die Stromzufuhr gekappt. Alle rund 2.500 verkauften „Karma“-Drohnen wurden zurückgerufen. Es dauerte rund drei Monate, bis das erneuerte Modell wieder in den Handel kam.

Im vergangenen Jahr wurden rund 40.000 Drohnen in Österreich verkauft. Viele Drohnen-Neulinge wissen nicht, dass es genaue Vorgaben darüber gibt, wann, wie und wo geflogen werden darf.

Rechtliche Bestimmungen kennen

Vor allem Drohnen-Neulinge sollten sich über die Rechtsvorschriften informieren. Vielen Drohnennutzern ist es nicht bewusst, dass es auch für sie klare rechtliche Bestimmungen gibt. Diese zu kennen und zu beherzigen ist eine wesentliche Voraussetzung für ein gemeinsames und sicheres Miteinander im Luftraum.

Wichtige Experten-Tipps

  • Betrieb nur in Sichtweite – der Pilot muss die Drohne permanent sehen können.
  • Nähert sich ein bemanntes Luftfahrzeug, unverzüglich die Drohne landen. Diese erst wieder in Betrieb nehmen, wenn es außer Sicht- und Hörweite ist.
  • Den Anspruch auf Datenschutz und Privatsphäre Dritter respektieren. Kein Überfliegen von Menschenansammlungen und dicht besiedelten Gebieten.
  • Bei Farbgebung und Beleuchtung der Drohne auf bestmögliche Erkennbarkeit für andere Teilnehmer am Luftverkehr achten.

Drohnen schützen Badegäste vor Haiangriffen

Hai-Angriffe an den Küsten Australiens sollen zunehmend durch hochmoderne Drohnen vermieden werden. An Dutzenden Küsten sind die Drohnen im Einsatz, um unter der Wasseroberfläche schwimmende Haie aufzuspüren. „Wir erkennen Haie und wir können Schwimmer und Surfer in Echtzeit warnen und an den Strand zurückbringen“, sagte einer der Entwickler, Nabin Sharma von der Technischen Universität in Sydney.

Die hochmodernen Geräte können demnach dank künstlicher Intelligenz Haie mit einer Treffsicherheit von 90 Prozent bestimmen. Dort, wo die Drohnen bisher zum Einsatz kamen, reagierten Badende und Rettungsschwimmer erfreut. So profitierten jüngst Hunderte Teilnehmer eines Schwimmwettbewerbs in Bigola Beach nördlich von Sydney von den Drohnen: Sie konnten sich in dem Wissen ins Wasser stürzen, dass der Küstenabschnitt zuvor von einer Drohne abgesucht wurde.

Drohne in der Nähe des Flughafens Wien beobachtet

SCHWECHAT. Beim Landeanflug auf den Airport Wien in Schwechat haben Passagiere und Besatzung zweier Linienmaschinen am Samstag eine Drohne beobachtet.

Die Piloten verständigten über Funk die Fluglotsen der Austro Control, bestätigte Sprecher Markus Pohanka einen entsprechenden Zeitungsbericht. Ein Polizeihubschrauber stieg auf. Der Besitzer der Drohne konnte laut Exekutive nicht ausgeforscht werden.

Die Drohne wurde von den Insassen der Flugzeuge von AUA und Air Baltic am Samstag gegen 9.00 Uhr in der Gegend von Trautmannsdorf an der Leitha und Margarethen am Moos (Bezirk Bruck a.d. Leitha), rund sechs Kilometer von der Landebahn entfernt, gesichtet. Rund um den Airport herrsche „absolutes Drohnen-Flugverbot“, betonte Pohanka. „So etwas ist kein Bagatelldelikt“, erklärte der Austro-Control-Sprecher.

Bei vorsätzlicher Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt drohen bis zu zehn Jahre Haft. Außerdem müssten Drohnen bewilligt werden, sonst wären laut Pohanka Verwaltungsstrafen bis zu 22.000 Euro.