Was Drohnen-Piloten im Urlaub wissen müssen

Gar nicht so leicht, sich heute noch von der Flut an Urlaubsfotos abzuheben. Drohnen machen es möglich. Doch wer sie nutzt, sollte die Gesetze des Reiselandes kennen. Bei Verstößen drohen bis zu 30 Jahre Haft.

Wer eine Drohne mit auf Reisen nehmen möchte, sollte sich zuvor aber unbedingt darüber informieren, was im Urlaubsland erlaubt ist. Denn weltweit gelten unterschiedliche Vorschriften für die Nutzung der Fluggeräte.

In welchen Ländern der Einsatz von Drohnen erlaubt ist, und welche Strafen bei Verstößen drohen, zeigt der Reise- und Drohnenblog my-road.de. Auf ihm sind die Drohnengesetze in 135 Staaten übersichtlich zusammengestellt. Dabei wird in den meisten Ländern zunächst nach dem Verwendungszweck unterschieden. Wer sein Fluggerät ausschließlich zu Zwecken des Sports oder der Freizeitgestaltung nutzt, fällt unter die Bestimmungen für private Nutzer. Für alle anderen Anwendungsfälle gelten die Auflagen für gewerbliche Piloten.

Viele Urlaubsländer fordern Genehmigungen

Um Drohnen überhaupt zu privaten Zwecken nutzen zu dürfen, müssen in vielen beliebten Urlaubsländern zunächst bürokratische Hürden genommen werden. In den USA etwa muss eine Drohne bei der FAA online als Modellflieger (Section 336) registriert werden. Die Kosten für das Verfahren liegen bei fünf Dollar.

Bis zu 30 Jahre Haft möglich

Auf die leichte Schulter nehmen sollte man diese Gesetze nicht. Denn ein Verstoß kann drastische Sanktionen nach sich ziehen. Es empfiehlt sich daher unbedingt, sich vorab mit der Rechtslage im Urlaubsland vertraut machen. Auch in Deutschland muss mit einer Strafe von bis zu 50.000 Euro rechnen, wer gegen die Drohnenverordnung verstößt.

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