Drohnen müssen in Österreich bewilligt werden – Die ÖDB greifen Unternehmern und Privatpersonen bei der Drohnenbewilligung unter die Arme

Kameradrohnen, mit denen aus der Vogelperspektive Fotos und Videos gemacht werden können, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nach Schätzung von Experten gibt es in Österreich derzeit rund 25.000 Drohnen. Das Problem dabei: Der Großteil davon wäre bewilligungspflichtig, macht aber ohne Genehmigung die Lüfte unsicher. Bewilligung ist vorgeschrieben Rein rechtlich sind Drohnen, mit denen Film- bzw. Fotoaufnahmen gemacht werden können, unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1. Wenn die Drohne mehr als 250 Gramm wiegt und dauerhaft Daten speichern kann, ist eine Bewilligung durch die Luftfahrtbehörde Austro Control zwingend vorgeschrieben. „Meiner Ansicht nach sind aber nur maximal 10 bis 15% tatsächlich bewilligt“, sagt Werner Noisternigg. Der Unternehmer aus Koppl hat aus diesem Missstand eine Geschäftsidee entwickelt und gemeinsam mit Alexander Kloiber die Österreichische Drohnenbewilligung (ÖDB) gegründet. „Ich habe ein Technisches Büro, das Drohnenflüge für Vermessungen und zur Beweissicherung durchführt. So bin ich auf das Problem aufmerksam geworden“, berichtet Kloiber. Vielen Käufern von Drohnen, die nicht der Spielzeugklasse angehören, sei nicht bewusst, dass für den Betrieb neben einer Bewilligung auch eine Versicherung sowie ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben sind. „Laut Luftfahrtbehörde werden Verstöße regelmäßig mit Strafen im vierstelligen Euro-Bereich geahndet. Wenn jemand bei einem Unfall verletzt wird, sind die Folgen natürlich noch weitaus gravierender.“ Die ÖDB führe Unternehmer und Privatpersonen rasch und problemlos durch den Bewilligungsprozess. „Wenn nötig, holen wir auch technische Daten bei den Drohnenherstellern ein. Die Genehmigung erfolgt dann erfahrungsgemäß innerhalb von zwei Wochen“, erklärt Noisternigg. Mit durchschnittlich 200 bis 300 Bewilligungen pro Monat habe man diese Nische erfolgreich besetzt. „Wir sind bereits in der Gewinnzone und österreichweit allein auf weiter Flur. Zu unseren Kunden gehören die Universität Wien ebenso wie gewerbliche Fotografen, Architekten sowie Lehrer und Schüler“, sagt Noisternigg.

www.drohnenbewilligung.at

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