Silvesterfeuerwerk mit 500 Drohnen

Ein Feuerwerk der anderen Art veranstalten dieses Jahr 500 Drohnen, die mit Leuchtdioden (LED) ausgestattet werden und über dem Himmel von Krailling bei München auf Weltrekordversuch gehen. Die Drohnen verändern dynamisch Ihre Farbe und Form und erzeugen damit tolle Figuren und dreidimensionale Gebilde. Alles ist bis ins Detail geplant. Die Choreografie wird zuvor am Computer entworfen und dann in die Flugsteuerungssoftware geladen, welche alle Drohnen miteinander verbindet. Dieses Programm schickt per Funk vom Zentralrechner aus permanent GPS-Signale und Vorgaben zum Farbwechsel zu jeder einzelnen Drohne. So entsteht ein mit Musik und Lichteffekten synchronisierter Formationsflug. Dabei wird es zur Herkulesaufgabe, Kollissionen zu vermeiden und alle Drohnen so zu organisieren, dass es zu keine Zwischenfälle kommt. Man bedenke dabei z.B.: unvorhergesehene Windböen. Die Quadrokopter mit Styroporkörper sind gut tellergross und wiegen nur 280 Gramm – weniger als ein Volleyball. Zur Sicherheit sind die vier Propeller von Käfigen umgeben. Selbst bei leichtem Regen können sie ihre Show vollführen. Nur der Wind limitiert den Einsatz: Gegen eine Brise von 36 Kilometer pro Stunde kommen die Leichtbaukonstruktionen nicht mehr an.

Verlobung mit Drohne

Für alle technisch faszinierten Männer: Der Heiratsantrag funktioniert auch mit einer Drohne! So stellte jetzt ein Amerikaner seiner Frau die Fragen aller Fragen. Die Botschaft brachte seine Drohne auch der Verlobungsring war an der Drohne montiert. Ob jede Frau mit einem „Drohnenantrag“ glücklich wäre, lässt sich an dieser Stelle nicht abschätzen, dennoch ist dem Herrn seine Überraschung gelungen.

 

Drohnen gefährden den Flugverkehr massiv!

Immer wieder kommen Details zu „Fastkollissionen“ mit Drohnen von den internationalen Luftverkehrsbehörden ans Tageslicht. Beinahe Zusammenstösse und gefährliche Situationen zwischen Passagierflugzeugen und Drohnen mehren sich massiv. Laut Experten ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es zu einem Zusammenstoss mit einer Drohne kommen wird, denn Drohnen werden von den Kollissions-Warngeräten nicht erfasst.

Post in Frankreich testet Drohnen-Zustelldienst

Die französische Post testet erstmals eine Zulieferung mit Hilfe von Drohnen. Nachdem die Behörden dem Projekt grünes Licht geben, wird man auf einer Strecke von knapp 15 km den Einsatz von Drohnen testen. Die Post in Frankreich wäre somit die erste Post weltweit, die auf einer regulären Route die Auslieferung mittels Drohne durchführt. Beliefert sollen an dieser Route 10 Technologieunternehmen werden, die Pakete können 2-3 kg schwer sein.

Drohnenschulung – Österreichisches Sicherheitsunternehmen ÖWD

Das österreichische Sicherheitsunternehmen ÖWD schult seine Mitarbeiter in Drohnen-Abwehrsysteme. Dies Nachfrage nach derartigen intelligenten Systemen steigt rasant, die Abwehrmaßnahmen können automatisch aktiviert und das ÖWD Notruf ServiceCenter benachrichtigt werden. Die kleinen ferngesteuerten Flugobjekte stellen für Firmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen eine zunehmende Bedrohung dar. Eine eigene Projektgruppe im ÖWD beschäftigt sich daher mit den zukünftigen Bedrohungsszenarien durch Drohnen und den entsprechenden Abwehrmöglichkeiten. Diese Systeme identifizieren unbemannte Flugobjekte anhand unterschiedlicher Audio-, Funk- und Videosensoren. Dabei können unterschiedliche Typen von Drohnen erkannt werden, beginnend bei Einsteigermodellen, welche mit dem Smartphone gesteuert werden, oder etwa Drohnen mit Bordkamera, die mit eigener Funksteuerung zu bedienen sind.

Die Maßnahmen im konkreten Angriffsfall sind vielfältig. Zunächst können Menschen in Sicherheit gebracht, der Drohne die Sicht versperrt, Türen und Tore verschlossen und das Gelände abgesucht werden. Natürlich kann auch die effektive Abwehr der Drohne notwendig sein.

Sogenannte Jammer ermöglichen beispielsweise, Funk- oder GPS-Signale des Flugobjekts zu stören. Aber auch eigene Fangdrohnen mit Netzen und der Abschuss durch Laser oder gar Feuerwaffen sind denkbar.

Facebook-Drohne abgestürzt. Schuld war zu starker Wind.

Facebook startete im Sommer den ersten Drohnen Flug. Jetzt konnte man alle Daten auswerten und kam zu dem Entschluss, dass zu starker Wind Schuld für den plötzlichen Absturz war. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Bericht amerikanischer Unfall-Ermittler hervor. Demnach gab es beim Landeanflug starke Turbulenzen – und eine falsche Entscheidung der Autopilot-Software führte dazu, dass ein mehrere Meter langer Abschnitt des Flügels brach. Sekunden später sei die Drohne mit einer Geschwindigkeit von rund 45 Kilometern pro Stunde auf dem Boden eingeschlagen, erklärten die Experten der Behörde NTSB, die unter anderem Flugzeugabstürze untersucht. Facebook hatte nach dem Erstflug der „Aquila“-Drohne im Sommer von einem erfolgreichen Test gesprochen, auch wenn beiläufig ein nicht näher umschriebenes „strukturelles Versagen“ vor der Landung erwähnt wurde. Dennoch erweckte der damalige Blog-Eintrag den Eindruck, dass das Fluggerät sicher gelandet sei. Die Bruchlandung wurde erst im November bekannt. Die Drohne war ca. 90 Minuten in der Luft, obwohl nur eine Flugdauer von 30 Minuten geplant war. Nun muss man die Software und Konstruktion der Drohne anpassen, die eine Flügel Spannweite einer Boing 737 hat und mit Solarenergie angetrieben wird. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, wird die Drohne Ihre Einsatzhöhe in 27 Kilometer haben und für schnelle Internet-Verbindungen sorgen.